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Geschäftsbericht 2017

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Geschäftsbericht 2017

Continental Konzern Geschäftsbericht 2017

Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

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Für Deutschland und die Eurozone erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem World Economic Outlook Update vom Januar 2018 für das aktuelle Geschäftsjahr eine Fortsetzung des Wachstums, insbesondere durch eine anhaltend gute Binnennachfrage. Dagegen dürfte sich die Aufwertung des Euro dämpfend auf die Exporte und den Außenhandel auswirken. Für 2018 prognostiziert der IWF einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von Deutschland um 2,3 % und der Eurozone um 2,2 %.

Für die USA rechnet der IWF für das laufende Jahr mit einem deutlichen Anstieg des BIP-Wachstums auf 2,7 %. Hier dürften die beschlossenen Steuersenkungen für Unternehmen zu einer stärkeren Investitionstätigkeit und einer Belebung der Binnennachfrage führen. Bremsend auf die wirtschaftliche Aktivität könnten sich 2018 vor allem weitere Zinserhöhungen der US-amerikanischen Notenbank Fed und ein höheres Außenhandelsdefizit durch steigende Importe auswirken.

Für Japan erwartet der IWF für 2018 ein moderates Wachstum von 1,2 %. Der Grund für das im Vergleich zu 2017 niedrigere Wachstum liegt vor allem in einem erwarteten geringeren Anstieg des Außenhandelsüberschusses. Positiv wirken weiterhin das niedrige Zinsumfeld, welches private Investitionen begünstigt, sowie steigende Konsumausgaben privater und öffentlicher Haushalte.

Die Schwellen- und Entwicklungsländer werden 2018 gemäß IWF voraussichtlich ein BIP-Wachstum von 4,9 % erreichen. Wesentlicher Treiber für die Wachstumszunahme ist dabei Indien, dessen Wirtschaft nach den umfassenden Reformen der letzten Jahre wieder an Dynamik gewinnen dürfte. Für 2018 erwartet der IWF für Indien ein Wachstum von 7,4 %. Auch in Brasilien wird sich voraussichtlich im laufenden Jahr die wirtschaftliche Erholung fortsetzen. Hier rechnet der IWF für 2018 mit einem Anstieg des BIP um 1,9 %. Dagegen erwartet er für China und Russland eine leichte Abnahme des Wachstums. Für 2018 prognostiziert der IWF für China einen BIP-Zuwachs von 6,6 % und für Russland einen BIP-Anstieg um 1,7 %.

Auf Basis dieser Einschätzungen erwartet der IWF für die Weltwirtschaft für das Jahr 2018 im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg des Wachstums um 0,2 Prozentpunkte auf 3,9 %.

Der IWF weist dabei allerdings darauf hin, dass die Wachstumsbeschleunigung maßgeblich auf kurzfristig wirkenden Faktoren beruht. Risiken sieht der IWF u. a. in einem Anstieg der Inflation, die eine Straffung der expansiven Geldpolitik vieler Notenbanken erforderlich machen würde. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Verschuldung von Staaten und Unternehmen sowie angesichts des hohen Bewertungsniveaus an vielen Kapitalmärkten könnte dies erhebliche negative Effekte zur Folge haben. Ferner sieht der IWF weiterhin Risiken in handelshemmenden Tendenzen sowie in geopolitischen Spannungen zwischen einzelnen Ländern. Außerdem weist er auf anhaltende strukturelle Probleme und eine wachsende Einkommensungleichheit in verschiedenen Volkswirtschaften hin und mahnt entsprechende Reformen an.

Chancen sieht der IWF für 2018 vor allem – vor dem Hintergrund der aktuell günstigen Finanzierungsbedingungen und positiven Konjunkturaussichten – durch eine stärkere Ausweitung der Investitionstätigkeit der Unternehmen als erwartet.

Wirtschaftswachstum 2018 im Vergleich zu 2017

Wirtschaftswachstum 2018 im Vergleich zu 2017
Quellen: IWF – World Economic Outlook Update Januar 2018, Eurostat, statistische Ämter der genannten Länder, Bloomberg.

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