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Geschäftsbericht 2018

 

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Geschäftsbericht 2018

Continental Konzern Geschäftsbericht 2018

Umwelt

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Für Continental und ihre Märkte nimmt die Geschäftsrelevanz von Umweltschutz z. B. in Form von gesellschaftlichen Erwartungen, Vorgaben von Kunden sowie regulatorischen Anforderungen kontinuierlich zu.

Managementansatz
Grundlage für den Umweltschutz bei Continental ist die globale Politik zu Umwelt-, Arbeits-, Gesundheits-, Brand- und Unternehmensschutz (ESH-Policy). Sie definiert u. a., dass wir mit unseren Prozessen und Produkten einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz – insbesondere zum Klimaschutz – über den gesamten Produktlebenszyklus leisten wollen. Die Gesamtverantwortung für das Umweltmanagement liegt im Bereich Qualität und Umwelt Konzern, der direkt dem Vorstandsvorsitzenden unterstellt ist. Der Bereich erarbeitet strategische Vorgaben für den Umweltschutz des gesamten Konzerns. Diese werden auf die Divisionen heruntergebrochen und die daraus resultierenden strategischen Anforderungen, Ziele und Programme schließlich auf Standortebene von ESH-Managern verantwortet. Durch die systematische Anwendung von Managementsystemen verbessern wir unsere Umweltleistung kontinuierlich. Für den Konzern haben wir klare Ziele definiert: Bis zum Jahr 2020 wollen wir unsere spezifischen CO2-Emissionen, den Energie- und Wasserverbrauch sowie das Abfallaufkommen – gemessen am bereinigten Umsatz und bezogen auf das Basisjahr 2013 – um 20 % verringern. Unsere Abfallverwertungsquote soll sich jährlich um zwei Prozentpunkte verbessern. Neue Standorte werden in diese Prozesse und Programme schrittweise integriert.

Wesentliche Umweltbasisdaten1
    2018 20172
Energieeinsatz3 TWh 9,9 9,5
CO2-Emissionen (Scope 1+2)4 Mio t CO2 3,3 3,2
Wasserbedarf Mio m3 20,6 19,8
Abfallaufkommen t 419.426 379.992
Anteil der verwerteten Abfälle % 78 81
Download Tabellenübersicht (MS-Excel)

1 Gemäß Umweltdatensystem, das alle wesentlichen Produktions- und Entwicklungsstandorte umfasst, ohne Flottenverbräuche. Die Definitionen der Daten orientieren sich an der Global Reporting Initiative (GRI).
2 Gemäß Vorjahresberichterstattung.
3 Fossile Energieträger sowie Strom und Dampf.
4 Gemäß Greenhouse Gas Protocol Scope 2 („location-based“) auf Basis des berichteten Energieeinsatzes sowie Emissionsfaktoren der Defra- (2016) und IEA- (2017) Datenbanken.

Ergebnisse und Leistungsindikatoren
In den Produktionsbereichen arbeiten wir daran, Prozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Durch das Wachstum von Continental in den vergangenen Jahren sind die absoluten Werte für Energieeinsatz, CO2-Emissionen, Abfallaufkommen und Wasserbedarf kontinuierlich angestiegen. Gegenüber 2013 verbesserten sich die spezifischen Leistungsindikatoren bei Energie um 3 %, bei CO2 um 2 %, bei Wasser um 5 %. Bei Abfall lagen die spezifischen Werte hingegen um 13 % höher als im Jahr 2013. Den Effizienzsteigerungen und Verbesserungsmaßnahmen in den Werken standen dabei Portfolioveränderungen, Umsatzeffekte, steigende Wertschöpfungstiefe, energieintensivere Fertigungstechnologien sowie höhere Qualitätsanforderungen gegenüber.

Leistungsindikatoren, spezifisch1
    2018 Veränderung gegenüber 20132
Energieeinsatz MWh/Mio € 223 -3 %
CO2-Emissionen (Scope 1+2)3 t CO2/Mio € 74 -2 %
Wasserbedarf m3/Mio € 465 -5 %
Abfallaufkommen t/Mio € 9,5 13 %
Download Tabellenübersicht (MS-Excel)

1 Bezogen auf den bereinigten Umsatz im jeweiligen Jahr, gemäß Umweltdatensystem.
2 Auf Basis der für 2013 berichteten Werte (nur teilweise extern geprüft).
3 Gemäß Greenhouse Gas Protocol Scope 2 („location-based“) auf Basis des berichteten Energieeinsatzes sowie Emissionsfaktoren der Defra- (2016) und IEA- (2017) Datenbanken.

Ende 2018 waren die mehr als 200 wesentlichen Produktions- und Entwicklungsstandorte gemäß ISO 14001 (Umweltmanagement) und bereits mehr als 90 Standorte gemäß ISO 50001 (Energiemanagement) zertifiziert. Das entspricht mehr als 80 % bzw. rund der Hälfte der Gesamtbelegschaft. Der Fokus des Umweltmanagements liegt auf Effizienz und damit auf der Verbesserung der jeweiligen spezifischen Verbräuche.

Weitere Informationen zu umweltschutzrelevanten Aspekten finden Sie im Risiko- und Chancenbericht.

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