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Geschäftsbericht 2018

 

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Continental Konzern Geschäftsbericht 2018

Prognose der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

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Für Deutschland und die Eurozone erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem World Economic Outlook Update von Januar 2019 für das aktuelle Geschäftsjahr nochmals eine leichte Verlangsamung des Wachstums aufgrund eines gedämpften privaten Konsums, eines nachlassenden Zuwachses privater Investitionen sowie einer schwächeren Auslandsnachfrage. Für 2019 prognostiziert der IWF einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von Deutschland um 1,3 % und der Eurozone um 1,6 %.

Für die USA rechnet der IWF für das laufende Jahr mit einer Reduzierung des BIP-Wachstums auf 2,5 %. Bremsend auf die wirtschaftliche Aktivität könnten sich vor allem weitere Zinserhöhungen der US-amerikanischen Notenbank Fed auswirken. Daneben rechnet der IWF mit nachlassenden Effekten aus der US-amerikanischen Fiskalpolitik. Infolge des gegenüber vielen Währungen gestiegenen Wechselkurses des US-Dollars dürfte sich zudem das Außenhandelsdefizit durch steigende Importe ausweiten.

Für Japan prognostiziert der IWF für 2019 ein Wachstum von 1,1 %. Der IWF erwartet hierbei eine Ausweitung fiskalpolitischer Maßnahmen, um die Effekte der Konsumsteuererhöhung, die für Oktober 2019 geplant ist, abzumildern. Positiv wirkt weiterhin das niedrige Zinsumfeld, das private Investitionen begünstigt. Da der Wechselkurs des japanischen Yen zuletzt gegenüber vielen anderen Währungen gestiegen war, könnte allerdings 2019 der Beitrag des japanischen Außenhandels niedriger als 2018 ausfallen.

Die Schwellen- und Entwicklungsländer sollen 2019 gemäß IWF einen BIP-Anstieg von 4,5 % erreichen. Die wesentliche Ursache für das im Vergleich zu 2018 niedrigere Wachstum ist durch China begründet, für das der IWF aufgrund des anhaltenden Handelskonflikts mit den USA einen Rückgang des Wachstums auf 6,2 % erwartet. Auch für Russland rechnet der IWF mit einem etwas niedrigeren Wachstum von 1,6 %. Dagegen prognostiziert der IWF für Indien erneut ein starkes Wachstum von 7,5 %. Für Brasilien erwartet der IWF eine leichte Wachstumssteigerung auf 2,5 %.

Auf Basis seiner Einschätzungen für die einzelnen Länder und Regionen prognostiziert der IWF für die Weltwirtschaft für das Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang des Wachstums um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 %. Als eine wesentliche Risikoquelle für seine Prognose nennt der IWF eine Eskalation verschiedener Handelskonflikte. Angesichts der hohen öffentlichen und privaten Verschuldung könnten sich auch die allgemeine Risikostimmung und die finanziellen Rahmenbedingungen nochmals verschlechtern. Zu den potenziellen Auslösern zählt der IWF einen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ohne jegliches Abkommen und eine stärkere Verlangsamung des Wachstums in China.

Wirtschaftswachstum 2019 im Vergleich zu 2018

Wirtschaftswachstum 2019 im Vergleich zu 2018
Quellen: IWF – World Economic Outlook Update Januar 2019, Eurostat, statistische Ämter der genannten Länder, Bloomberg.

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