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Konzernbilanz

 

 

Aktiva
Mio € Kapitel 31.12.2010 31.12.2009
Goodwill 11 5.643,6 5.536,6
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 11 1.723,3 2.068,7
Sachanlagen 12 6.098,7 5.784,3
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 13 19,9 19,3
Anteile an assoziierten Unternehmen 14 440,4 398,0
Sonstige Finanzanlagen 15 7,0 8,0
Aktive latente Steuern 16 680,7 728,9
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 25 73,8 70,8
Langfristige Derivate und verzinsliche Anlagen 29 157,9 78,4
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 17 29,5 18,9
Sonstige Vermögenswerte 18 13,1 12,7
Langfristige Vermögenswerte   14.887,9 14.724,6
Vorräte 19 2.637,8 2.076,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20 4.454,0 3.648,1
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 17 213,3 184,9
Sonstige Vermögenswerte 18 536,5 540,5
Ertragsteuerforderungen 27 123,4 94,2
Kurzfristige Derivate und verzinsliche Anlagen 29 44,3 25,8
Flüssige Mittel 21 1.471,3 1.712,8
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 22 22,0 42,3
Kurzfristige Vermögenswerte   9.502,6 8.324,6
Bilanzsumme   24.390,5 23.049,2
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Passiva
Mio € Kapitel 31.12.2010 31.12.2009
Gezeichnetes Kapital   512,0 432,6
Kapitalrücklage   4.149,0 3.139,5
Kumulierte einbehaltene Gewinne   1.212,4 636,4
Erfolgsneutrale Rücklagen   −13,8 −435,9
Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital   5.859,6 3.772,6
Anteile in Fremdbesitz   343,3 289,1
Eigenkapital 23 6.202,9 4.061,7
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 25 1.404,5 1.345,0
Passive latente Steuern 16 207,7 196,5
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken 26 325,4 351,7
Langfristiger Anteil der Finanzschulden 28 7.752,4 5.967,7
Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 30 0,8
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 32 39,4 36,2
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten   9.730,2 7.897,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31 3.510,5 2.819,5
Ertragsteuerverbindlichkeiten 27 697,9 644,7
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken 26 1.164,0 1.342,9
Finanzschulden 28 1.238,1 4.744,8
Kurzfristige übrige finanzielle Verbindlichkeiten 30 1.203,4 880,3
Sonstige Verbindlichkeiten 32 643,5 648,1
Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten 33 0,0 10,1
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten   8.457,4 11.090,4
Bilanzsumme   24.390,5 23.049,2
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Ausschüttungsquote. Die Ausschüttungsquote ergibt sich aus dem Verhältnis der Dividende für das Geschäftsjahr zum Ergebnis pro Aktie.

Continental Value Contribution (CVC). Der CVC stellt den absoluten Wertbeitrag sowie als Delta CVC die Veränderung des absoluten Wertbeitrags im Vergleich zum Vorjahr dar. Anhand der Veränderung des absoluten Wertbeitrags, gemessen durch Delta CVC, verfolgen wir, inwieweit Managementeinheiten wertschaffend wachsen oder Ressourcen effizienter einzusetzen sind.
Zur Berechnung des CVC wird der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkostensatz (WACC) vom ROCE subtrahiert und mit den durchschnittlichen operativen Aktiva des Geschäftsjahres multipliziert. Der für den Continental-Konzern errechnete durchschnittliche, gewichtete Kapitalkostensatz entspricht der geforderten Mindestverzinsung. Der Kapitalkostensatz wird als gewichteter Durchschnittskostensatz aus Eigen- und Fremdkapitalkosten ermittelt.

Defined Benefit Obligation (DBO). Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die DBO entspricht der PBO (Projected Benefit Obligation).

Derivative Finanzinstrumente. Hierbei handelt es sich um Geschäfte, mit denen Zins- und/oder Währungsrisiken gesteuert werden.

EBIT. Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Earnings Before Interest and Taxes). Wir verstehen EBIT als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Seit 2002 entspricht durch den Wegfall von planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill das EBITA dem EBIT.

EBITA. EBIT vor planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill.

EBITDA. Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization).

Finanzierungsleasing. Beim Finanzierungsleasing überträgt der Leasinggeber das Investitionsrisiko auf den Leasingnehmer. Der Leasinggeber trägt somit nur das Kreditrisiko und eventuell vereinbarte Dienstleistungen. Der Leasingnehmer ist wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögensgegenstandes. Kennzeichen solcher Verträge ist eine feste Grundmietzeit, innerhalb derer eine Kündigung durch den Leasingnehmer ausgeschlossen ist.

Gearing Ratio. Die Netto-Finanzschulden dividiert durch das Eigenkapital ergeben die Gearing Ratio.

Hedgegeschäft. Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen durch Abschluss eines gegenläufigen Sicherungsgeschäfts, gewöhnlich in der Form eines Termingeschäfts.

IAS. International Accounting Standards.

IASB. International Accounting Standards Board. Ausschuss zur Festlegung von internationalen Bilanzrichtlinien.

IFRIC. International Financial Reporting Interpretations Committee. Ausschuss zur Bestimmung von Anwendungssachverhalten im Rahmen bestehender IFRS bzw. IAS.

IFRS. International Financial Reporting Standards. Die herausgegebenen Bilanzrichtlinien des IASB.

Netto-Finanzschulden. Die Netto-Finanzschulden ergeben sich aus dem Saldo der zinspflichtigen bilanzierten Verbindlichkeiten, der vorhandenen liquiden Mittel, den positiven beizulegenden Zeitwerten der derivativen Finanzinstrumente sowie sonstigen verzinslichen Anlagen.

Operative Aktiva. Als operative Aktiva gelten die Aktiva abzüglich Passiva der Bilanz ohne Berücksichtigung der Netto-Finanzschulden sowie diskontierter Wechsel aus Lieferungen und Leistungen, latenter Steuern und Ertragsteuerforderungen und -verbindlichkeiten sowie anderer finanzieller Vermögenswerten und Schulden.

Operating Leasing. Eine Form des Leasing, die der Miete weitgehend ähnlich ist. Die bilanzielle Zurechnung und Aktivierung des Leasingobjekts erfolgt beim Leasinggeber.

PPA. Purchase Price Allocation (Kaufpreisallokation). Aufteilung des Kaufpreises im Rahmen eines Unternehmenserwerbs auf die identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden. Nachträgliche Eröffnungsbilanzanpassungen – resultierend aus Unterschieden zwischen vorläufigen und finalen Zeitwerten zum Erstkonsolidierungszeitpunkt – werden als "PPA Anpassung" berücksichtigt.

Rating. Standardisierte Kennziffer auf den internationalen Finanzmärkten zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Schuldners. Die Einstufung resultiert aus der wirtschaftlichen Analyse des Schuldners durch spezialisierte Ratingunternehmen.

ROCE. Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return On Capital Employed). Wir definieren ROCE als das Verhältnis von EBIT zu durchschnittlichen operativen Aktiva des Geschäftsjahres.

SIC. Standing Interpretations Committee (Vorgänger des International Financial Reporting Interpretations Committee, IFRIC).

US GAAP. United States Generally Accepted Accounting Principles (US-amerikanische Rechnungslegung). Diese Regelungen werden in verbindliche und richtungsvorgebende Regelungen zur Rechnungslegung eingeteilt.

Währungsswap. Tausch von Kapitalbeträgen in unterschiedlichen Währungen. Wird oft bei der Emission von Anleihen eingesetzt, bei denen die Emissionswährung nicht der Landeswährung des Emittenten entspricht.

Weighted Average Cost of Capital (WACC). Der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkostensatz, bestehend aus der anteiligen Verzinsung des Fremdsowie Eigenkapitals.

Zinscap. Ein Zinscap regelt eine Zinsobergrenze für variable Zinsen im Zusammenhang mit einem nominalen Verschuldungsbetrag. Sofern die variablen Zinssätze diese Obergrenze übersteigen, erhält der Inhaber des Zinscap einen Ertrag in Höhe des Differenzbetrags zur Obergrenze als Kompensation. Als Gegenleistung wird eine Prämie für diesen Zinscap bezahlt.

Zinsswap. Ein Zinsswap ist der Austausch von Zinszahlungen zwischen zwei Partnern. Dadurch können z. B. variable Zinsen in feste getauscht werden oder umgekehrt.