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Continental-Aktie und -Anleihen

 

Weiterhin erfreuliche Kursentwicklung der Continental-Aktie dank kräftigem Umsatzzuwachs und nochmals verbessertem Ergebnis.

Hausse, Konsolidierung, Korrektur, Erholung
Am 22. Januar 2015 leitete die Bekanntgabe des Anleiheankaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB), das mit monatlich rund 60 Mrd € deutlich höher als erwartet ausfiel, eine Hausse an den Aktienmärkten der Eurozone ein. Positiv wirkten zudem die Bekanntgabe guter Unternehmenszahlen für das Jahr 2014 und steigende Erwartungen der Investoren an die Entwicklung der Unternehmensgewinne im Geschäftsjahr 2015. Gründe hierfür waren verbesserte Exportchancen aufgrund des gegenüber dem US-Dollar gefallenen Eurokurses sowie gesunkene Preise für Rohöl und andere Rohstoffe. Auch die Ankündigung der US-amerikanischen Notenbank (Fed), hinsichtlich der für das Jahr 2015 angedeuteten Zinserhöhung „nicht ungeduldig“ handeln zu wollen, wurde von den Märkten positiv aufgenommen. Vor diesem Hintergrund eilte der DAX im ersten Quartal 2015 von Rekord zu Rekord und überwand erstmals die Marken von 11.000 und 12.000 Punkten. Auch der EURO STOXX 50 stieg im ersten Quartal 2015 kräftig an und erreichte ein neues Siebenjahreshoch.

Ein neues Allzeithoch erreichte der DAX im Tagesverlauf des 10. April 2015 bei 12.390,75 Punkten. Es markierte den Höhepunkt und zugleich auch das Ende der Hausse. In den darauf folgenden Wochen und Monaten sorgte die wachsende Unsicherheit aufgrund der sich zuspitzenden Schuldenkrise Griechenlands vor allem an den europäischen Aktienmärkten für eine Konsolidierung der Kurse. Zudem beeinträchtigten Ende April schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA und China die Aktienmärkte. Die sich hinziehenden Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern ließen den DAX im Juni wieder unter die Marke von 11.000 Punkten sinken.

Zu Beginn des dritten Quartals 2015 belasteten zunächst der Ausgang des griechischen Referendums über das mit den Gläubigern ausgehandelte Sparpaket und die damit einhergehende Ungewissheit über den Verbleib Griechenlands in der Eurozone die Börsen weltweit. Außerdem verunsicherte der deutliche Einbruch des chinesischen Aktienmarkts die Investoren. Erst Stützungsmaßnahmen der chinesischen Regierung und die Einigung Griechenlands mit seinen Gläubigern führten Mitte Juli zu einer Kurserholung. Mitte August überraschte die von der People’s Bank of China initiierte Abwertung des Renminbi die Anleger und rief neue Sorgen über die Verfassung der chinesischen Wirtschaft hervor. Die im Juni 2015 begonnene Korrektur an den chinesischen Börsen setzte sich daraufhin mit weiteren Kursverlusten von über 20 % fort. Auch an den Börsen in Japan, Europa und den USA fielen die jeweiligen Leitindizes um bis zu 20 %. Ende August stabilisierten sich die Aktienmärkte, bevor ab dem 21. September 2015 die VW-Abgasaffäre die Aktienindizes vor allem in Europa belastete. Berichte über schwächere Wirtschaftsdaten aus China bewirkten Ende September 2015 neue Jahrestiefstände an den Börsen.

Die Ankündigung weiterer Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Unterstützung der Wirtschaft führte zu Beginn des vierten Quartals zu einer Gegenbewegung. Ein Teil des Maßnahmenpakets der chinesischen Regierung beinhaltete die Halbierung der Verkaufssteuer für den Kauf von Pkw mit weniger als 1,6 l Hubraum im Zeitraum vom 1. Oktober 2015 bis Ende 2016, wovon insbesondere die Autowerte profitierten. Die Kurserholung setzte sich bis Anfang Dezember fort, unterstützt von guten Unternehmensergebnissen und steigenden Erwartungen der Investoren an eine weitere Lockerung der EZB-Geldpolitik.

Kursentwicklung der Continental-Aktie im Jahr 2015 im Vergleich zu ausgewählten Indizes (indexiert auf den 1. Januar 2015)

Kursentwicklung der Continental-Aktie im Jahr 2015 im Vergleich zu ausgewählten Indizes (indexiert auf den 1. Januar 2015)

Der tatsächliche Umfang der zusätzlichen EZB-Maßnahmen enttäuschte jedoch am 3. Dezember 2015 die Investoren und löste einen Kursrückgang aus. In den folgenden Tagen belasteten erneut schwache Daten aus China die Märkte. Die am 16. Dezember 2015 seitens der Fed verkündete Zinswende war hingegen von vielen Marktteilnehmern erwartet worden. Die moderate Leitzinsanhebung und die weiteren für 2016 signalisierten Zinsschritte wurden vielmehr als Beleg für die Stärke der US-Wirtschaft und als offizielle Beendigung der weltweiten Finanzkrise für die USA gewertet.

Der DAX zog in der zweiten Dezemberhälfte wieder an und beendete das Jahr 2015 mit einem Plus von 9,6 % bei 10.743,01 Punkten, der EURO STOXX 50 schloss das Jahr mit +3,8 % bei 3.267,52 Punkten.

Erneute Outperformance der Continental-Aktie
Die Continental-Aktie profitierte Mitte Januar 2015 von der Bekanntgabe vorläufiger Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 und stieg im weiteren Verlauf des Monats erstmals über die Marke von 200 €. Über den Erwartungen liegende Pkw-Zulassungsdaten für Westeuropa in den Monaten Januar und Februar verstärkten bis Mitte März 2015 die positive Grundstimmung für den europäischen Automobilsektor. Auch die Continental-Aktie legte weiter zu und überstieg Mitte Februar zum ersten Mal die Marke von 220 €.

Die Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen 2014 auf der Jahrespressekonferenz am 5. März 2015 und die Anhebung des Ausblicks für das Geschäftsjahr 2015 leiteten einen weiteren Kursanstieg der Continental-Aktie ein. Im Tagesverlauf des 16. März erreichte sie ein neues Allzeithoch von 234,25 €. Ende des ersten Quartals 2015 notierte die Continental-Aktie bei 220,30 €. Gegenüber dem Jahresbeginn erzielte sie damit ein Plus von 25,5 %.

Anfang April 2015 führten zunächst positive Pkw-Zulassungsdaten für Westeuropa für den Monat März zu steigenden Kursen der Automobilwerte, bevor Ende April die allgemeine Marktkonsolidierung den Autosektor erfasste. Sich abschwächende Zuwachsraten der Pkw-Neuzulassungen in China dämpften im Verlauf des zweiten Quartals zusätzlich die Stimmung. Positiv wirkten dagegen bessere Pkw-Zulassungsdaten als erwartet aus Westeuropa und den USA für die Monate April und Mai. Die Continental-Aktie verlor in einem schwachen Umfeld bis Anfang Mai über 20 €, bevor am 7. Mai 2015 die Veröffentlichung der Geschäftszahlen der Continental AG für das erste Quartal 2015 den Aktienkurs bei 210 € stabilisierte.

Im weiteren Quartalsverlauf notierte die Continental-Aktie vor dem Hintergrund der griechischen Schuldenkrise in einer Bandbreite von 202 € bis 221 € und beendete das zweite Quartal 2015 bei 212,25 €. Für das erste Halbjahr 2015 ergab sich für die Continental-Aktie damit ein Kursanstieg von 20,9 % gegenüber ihrem Jahresschlusskurs 2014.

Im dritten Quartal bewegte sich die Continental-Aktie analog zum Gesamtmarkt, bis Anfang August die Veröffentlichung besserer Geschäftszahlen als erwartet für das zweite Quartal 2015 den Aktienkurs wieder über die Marke von 220 € steigen ließ. Ab Mitte August fiel die Continental-Aktie im Zuge der allgemeinen Marktkorrektur bis zur Marke von 180 € und stabilisierte sich anschließend zwischen 190 € und 200 €. Die VW-Abgasaffäre erschütterte ab dem 21. September 2015 die Aktienkurse der europäischen Automobilwerte. Auch die Continental-Aktie gab bis auf Werte unter 180 € nach. Ende September bewirkten positive Analysteneinstufungen eine Kurserholung der Continental-Aktie. Sie notierte am Ende des dritten Quartals bei 190,10 € und lag damit noch 8,3 % über ihrem Schlusskurs des Jahres 2014.

Kursentwicklungen nach Quartalen (in %)

Kursentwicklungen nach Quartalen (in %)

Wertentwicklung im Mehrjahresvergleich
Anlagezeitraum
von 10.000 €
Continental1

DAX

EURO STOXX
501
EURO STOXX
Automobiles & Parts1
1 Jahr (01.01.2015-31.12.2015) 12.988 € 10.956 € 10.720 € 11.584 €
Rendite in % p. a. 29,9 9,6 7,2 15,8
3 Jahre (01.01.2013-31.12.2015) 27.033 € 14.113 € 13.750 € 17.459 €
Rendite in % p. a. 39,3 12,2 11,2 20,4
5 Jahre (01.01.2011-31.12.2015) 40.857 € 15.538 € 14.228 € 18.899 €
Rendite in % p. a. 32,5 9,2 7,3 13,6
10 Jahre (01.01.2006-31.12.2015) 35.216 € 19.864 € 13.498 € 30.781 €
Rendite in % p. a. 13,4 7,1 3,0 11,9

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Im Zuge der Kurserholung an den Aktienmärkten gewann die Continental-Aktie im Verlauf des vierten Quartals 2015 wieder an Wert, unterstützt von der Veröffentlichung der Quartalszahlen für das dritte Quartal 2015. Anfang Dezember notierte sie um 230 €, bevor sie im Zuge des allgemeinen Marktrückgangs nach Veröffentlichung der EZB-Maßnahmen Mitte Dezember auf 210 € sank. In der zweiten Dezemberhälfte erholte sich die Continental-Aktie wieder. Das Jahr 2015 schloss sie bei einem Kurs von 224,55 € (Vj. 175,55 €).

Mit 49,00 € Kurszuwachs errechnet sich für das Jahr 2015 ein Kursanstieg von 27,9 %. Damit übertraf die Continental-Aktie das vierte Jahr in Folge den Performance-Index DAX (9,6 %) sowie die Kursindizes EURO STOXX 50 (3,8 %) und EURO STOXX Automobiles & Parts (13,3 %). Im Jahresranking der 30 DAX-Werte, gemessen an der Kursperformance, belegte die Continental-Aktie Platz 6 (Vj. Platz 7).

Outperformance auch im Mehrjahresvergleich
Unter Berücksichtigung einer sofortigen Reinvestition der Dividendenausschüttung von 3,25 € – analog zum Performance-Index DAX – errechnet sich für die Continental-Aktie eine Gesamtrendite von 29,9 % für das Berichtsjahr. Dies entspricht erneut einer deutlich besseren Wertentwicklung im Vergleich zum DAX, EURO STOXX 50 und EURO STOXX Automobiles & Parts (jeweils inklusive reinvestierter Dividenden). Die gute operative Entwicklung von Continental in den vergangenen Jahren zeigt sich auch im Vergleich der Wertentwicklung unserer Aktie über längere Zeiträume:

  • Ein Mitteleinsatz in Höhe von 10.000 € in die Continental-Aktie Anfang 2013 hätte in den letzten drei Jahren eine Rendite von 39,3 % pro Jahr oder einen Wertzuwachs von 170 % auf 27.033 € erzielt. In den letzten fünf Jahren hätte das gleiche Investment einen Wertzuwachs von 309 % auf 40.857 € (32,5 % p. a.) erbracht. In beiden Fällen wären erheblich höhere Renditen als mit einem Investment in die Referenzindizes erreicht worden.
  • In den hohen Renditen der letzten drei und fünf Jahre spiegeln sich noch der Kurseinbruch am Aktienmarkt im Jahr 2008 und die allmähliche Kurserholung im Jahr 2009 wider. Aber auch im Vergleich der Wertentwicklung über die letzten zehn Jahre errechnet sich ein deutlicher Wertzuwachs von 252 % auf 35.216 € für ein Investment von 10.000 € in die Continental-Aktie. Mit einer Rendite von 13,4 % pro Jahr wurden hier ebenfalls alle Referenzindizes übertroffen.

Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im Jahr 2015

Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im Jahr 2015

Ausstehende Anleihen per 31.12.2015
WKN/ISIN Kupon    Laufzeit Volumen in Mio Emissionskurs Kurs am 31.12.2015 Kurs am 31.12.2014
A1VC6B /
XS0972719412
2,500 % 20. März 2017 € 750,0 99,595 % 102,679 % 104,636 %
A1X24V /
XS0953199634
3,000 % 16. Juli 2018 € 750,0 98,950 % 106,682 % 108,316 %
A1Z7C3 / DE000A1Z7C39 0,500 % 19. Februar 2019 € 500,0 99,739 % 100,276 % -
A1X3B7 / XS0969344083 3,125 % 9. September 2020 € 750,0 99,228 % 110,798 % 112,628 %

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2013er Euro-Anleihen mit rückläufiger Kursentwicklung
Nach den kräftigen Kurssteigerungen des letzten Jahres verharrten die drei im Jahr 2013 emittierten Continental-Euro-Anleihen im Verlauf des ersten Quartals 2015 auf einem niedrigen Renditeniveau und zeigten nur geringe Kursbewegungen. In Erwartung der Zinswende in den USA vollzog sich ab Mitte April 2015 an den Anleihemärkten in Europa und den USA ein deutlicher Zinsanstieg, der zuerst die Staatsanleihen und dann die Unternehmensanleihen erfasste. Auch die 2013er Continental-Euro-Anleihen verzeichneten entsprechende Kursverluste. Im dritten Quartal 2015 stabilisierten sich die Anleihemärkte, bevor Sorgen um die wirtschaftliche Entwicklung Chinas und die von vielen Investoren für September erwartete Zinswende in den USA wieder zu leicht sinkenden Kursen führten. Die Aufschiebung der Zinswende seitens der Fed stützte Mitte September die Anleihemärkte in den USA.

Dagegen belastete Ende September die VW-Abgasaffäre vor allem die Anleihen des europäischen Automobilsektors. Auch die 2013er Continental-Euro-Anleihen gaben nach, stabilisierten sich aber im weiteren Verlauf des vierten Quartals 2015. Hierzu trugen vor allem die wachsenden Erwartungen der Investoren in Bezug auf weitere geldpolitische Maßnahmen der EZB bei. Deren Verkündung belastete Anfang Dezember die Anleihemärkte in Europa, da der Umfang geringer als von vielen Investoren erwartet ausfiel.

Vorzeitige Rückzahlung der US-Dollar-Anleihe
Der Kurs der US-Dollar-Anleihe sank bis Anfang Juli 2015 auf unter 103 %, da Marktteilnehmer zunehmend mit einer vorzeitigen Rückzahlung der Anleihe rechneten. Am 6. Juli 2015 gab Continental die vorzeitige Rückzahlung der Anleihe über 950,0 Mio US-Dollar zu 102,25 % bekannt. Die Rückzahlung erfolgte am 15. September 2015, vier Jahre vor ihrer Fälligkeit im September 2019.

Erfolgreiche Platzierung einer neuen Euro-Anleihe
Unter dem Rahmen-Emissionsprogramm wurde am 12. November 2015 eine Euro-Anleihe der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, mit einem Nominalvolumen von 500,0 Mio € erfolgreich bei Investoren im In- und Ausland platziert. Der Ausgabekurs belief sich auf 99,739 %. Die neue Anleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten und wird jährlich mit 0,5 % fest verzinst. Sie wurde am 19. November 2015 in den geregelten Markt der Luxemburger Börse eingeführt.

Anstieg der Continental-CDS-Prämie
Nach Bekanntgabe des EZB-Anleiheankaufprogramms sanken zunächst die Prämien für die Versicherung von Kreditrisiken (Credit Default Swap, CDS) in Europa spürbar. Die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental fiel von Ende 2014 bis Ende Februar 2015 von 56,348 Basispunkten auf unter 40 Basispunkte. Nach Bekanntgabe der stärker als erwartet gesunkenen Netto-Finanzschulden der Continental AG am 5. März 2015 reduzierte sich die Continental-CDS-Prämie erneut und markierte am 6. März ein Achtjahrestief bei 36,177 Basispunkten.

Ab Mitte April 2015 bewirkten der Zinsanstieg an den Anleihemärkten und die sich zuspitzende Schuldenkrise Griechenlands eine Erhöhung der Kreditrisikoprämien. Nach einer Konsolidierung im Juli führten das leicht steigende Zinsniveau aufgrund der Sorgen um China, die Entwicklung der Weltwirtschaft und die mögliche US-Zinswende zu weiter steigenden Kreditrisikoprämien.

Im September sank die Continental-CDS-Prämie wieder auf rund 70 Basispunkte, bevor die VW-Abgasaffäre die Kreditrisikoprämien der europäischen Automobilwerte deutlich ansteigen ließ. Sie verteuerte sich bis Anfang Oktober auf rund 100 Basispunkte, bevor sie im Verlauf des vierten Quartals wieder auf rund 60 Basispunkte sank.

Ende Dezember 2015 notierte die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental bei 63,400 Basispunkten nur geringfügig über ihrem Jahresendwert 2014 und verbesserte sich damit gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe. Der Spread belief sich Ende Dezember 2015 auf -16,466 Basispunkte (31. Dezember 2014: -6,514 Basispunkte).

Continental-Kreditrating weiter verbessert
Am 20. Mai 2015 bestätigte Standard & Poor’s das Kreditrating BBB für die Continental AG und hob zugleich den Ausblick von stabil auf positiv an. Moody’s stufte am 30. Juni 2015 das Kreditrating der Continental AG auf Baa1 hoch, während Fitch sein Kreditrating im Berichtszeitraum unverändert beibehielt.

31.12.2015 Rating Ausblick
Standard & Poor’s1 BBB positive
Fitch2 BBB positive
Moody’s3 Baa1 stable
31.12.2014 Rating Ausblick
Standard & Poor’s1 BBB stable
Fitch2 BBB positive
Moody’s3 Baa3 stable

Konzernergebnis je Aktie erreicht neuen Höchstwert
Im Berichtsjahr erhöhte sich das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis um 14,8 % auf einen neuen Höchstwert von 2,73 Mrd € nach 2,38 Mrd € im Vorjahr. Ursächlich hierfür war die anhaltend gute operative Entwicklung des Continental-Konzerns.

Das Ergebnis je Aktie, d. h. der Gewinnanteil, der je Anteilsschein auf die Aktionäre entfällt, ergibt sich aus der Division des den Anteilseignern der Continental AG zuzurechnenden Konzernergebnisses durch die Anzahl der durchschnittlich ausstehenden Aktien. Es stieg analog um 14,8 % auf 13,64 € (Vj. 11,88 €) – ebenfalls ein neuer Höchstwert.

Dividendenvorschlag von 3,75 € je Aktie
Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen, der am 29. April 2016 in Hannover stattfindenden Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividendenausschüttung für das abgelaufene Geschäftsjahr um 15,4 % auf 3,75 € je Aktie vorzuschlagen. Das entspricht 750,0 Mio € oder einer Ausschüttungsquote von 27,5 % des den Anteilseignern zuzurechnenden Konzernergebnisses. Für das Jahr 2015 errechnet sich auf Basis des Dividendenvorschlags und des nochmals deutlich erhöhten Jahresdurchschnittskurses der Continental-Aktie eine Dividendenrendite von 1,8 %.

Für das Geschäftsjahr 2014 wurde eine Dividende in Höhe von 3,25 € je Aktie gezahlt. Insgesamt belief sich die Ausschüttung auf 650,0 Mio €. Die Ausschüttungsquote lag bei 27,4 %, die Dividendenrendite bei 2,0 %.

Streubesitz (Free Float) stabil bei 54,0 %
Der Streubesitz nach der Definition der Deutsche Börse AG lag zum Jahresende 2015 wie im Vorjahr bei 54,0 %. Die letzte Änderung erfolgte am 17. September 2013, als unser Großaktionär, die Schaeffler Gruppe, Herzogenaurach, Deutschland, den Verkauf von 7,8 Mio Continental-Aktien bekanntgab und damit seinen Anteilsbesitz an der Continental AG von 49,9 % auf 46,0 % reduzierte.

Die Marktkapitalisierung der Continental AG belief sich Ende 2015 auf 44,9 Mrd € (Vj. 35,1 Mrd €). Gemäß Deutsche Börse AG ergab sich für die letzten 20 Handelstage des Jahres 2015 eine Marktkapitalisierung auf Basis des Streubesitzes von durchschnittlich 24,1 Mrd € (Vj. 18,5 Mrd €). Das für die Indexauswahl ebenfalls relevante Handelsvolumen in Euro summierte sich von Januar bis Dezember 2015 auf 27,7 Mrd € (Vj. 20,6 Mrd €).

Zum Jahresende 2015 belegte die Continental-Aktie im Index-Ranking der Deutsche Börse AG bei der Free Float-Marktkapitalisierung Platz 13 (Vj. Platz 15) bzw. beim Börsenumsatz Platz 14 (Vj. Platz 17) unter den 30 DAX-Werten.

Streubesitzanteil in Kontinentaleuropa und Nordamerika deutlich erhöht
Zum Stichtag 31. Dezember 2015 ermittelten wir wieder durch eine sogenannte Shareholder Identification (SID) die Verteilung des Streubesitzes der Continental-Aktien. Von den 108,0 Mio Aktien im Streubesitz konnten 100,8 Mio Anteilsscheine, die in Form von Aktien oder in den USA auch als American Depositary Receipt (ADR) gehalten werden, institutionellen und privaten Investoren zugeordnet werden. Dabei entfielen 91,5 Mio Anteilsscheine auf rund 400 institutionelle Investoren in 27 Ländern. Privataktionäre in Deutschland, Europa und den USA hielten zum Jahresende 9,3 Mio Anteilsscheine. Die Identifizierungsquote lag bei 93,3 % des Streubesitzes (Vj. 84,7 %).

In Europa überstieg gemäß der SID der identifizierte Anteilsbesitz von Continental-Aktien mit 64,6 % das Niveau des Vorjahres (Vj. 58,6 %) deutlich. Institutionelle Anleger aus dem Vereinigten Königreich und Irland reduzierten ihren Anteilsbesitz von zuvor 32,2 % auf 29,8 %. Dafür stieg die identifizierte Position deutscher institutioneller Investoren im Berichtsjahr auf 13,0 % (Vj. 10,5 %). Auch der Aktienbesitz deutscher Privataktionäre fiel mit 6,6 % höher als im Vorjahr aus (Vj. 4,5 %). Frankreich, die skandinavischen und die übrigen europäischen Länder wiesen ebenso Ende 2015 einen höheren identifizierten Anteilsbesitz von zusammen 15,2 % aus (Vj. 11,4 %).

Geografische Verteilung des Streubesitzes 2015

Geografische Verteilung des Streubesitzes 2015

Daten der Continental-Aktie
Aktienart Stückaktie
Deutsche Börsenplätze
(regulierter Markt)
Frankfurt (Prime Standard),
Hamburg-Hannover,
Stuttgart
Wertpapierkennnummer 543900
ISIN Nummer DE0005439004
Reuters Ticker Symbol CONG
Bloomberg Ticker Symbol CON
Indexzugehörigkeit (Auswahl) DAX
Prime All Share
Prime Automobile
NISAX
Anzahl der ausgegebenen Aktien per 31.12.2015 200.005.983 Stück
Free Float zum 31.12.2015 54,0 %
Daten des American Depositary Receipt (ADR)
Verhältnis 1 Aktie : 5 ADR
SEDOL-Nummer 2219677
ISIN Nummer US2107712000
Reuters Ticker Symbol CTTAY.PK
Bloomberg Ticker Symbol CTTAY
ADR Level Level 1
Handel OTC
Sponsor Deutsche Bank Trust
Company Americas
Anzahl der ausgegebenen ADR zum 31.12.2015 6.456.215 Stück (hinterlegt mit
1.291.243 Continental-Aktien)

In den USA und Kanada stieg der identifizierte Anteilsbesitz im Berichtsjahr ebenfalls an. Zum Jahresende 2015 hielten institutionelle und private Investoren insgesamt 24,2 % (Vj. 20,7 %) des Streubesitzes in Form von Aktien oder ADR. Der identifizierte Anteilsbesitz in Asien und Australien sowie Afrika sank im Berichtsjahr auf 4,5 % (Vj. 5,4 %).

Unverändertes Grundkapital
Das Grundkapital der Continental AG beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres 2015 unverändert auf 512.015.316,48 €. Es ist in 200.005.983 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 2,56 € pro Aktie eingeteilt. Alle Aktien sind gleichermaßen dividendenberechtigt.

Gemäß § 20 der Satzung der Continental AG gewährt jede Aktie eine Stimme auf der Hauptversammlung. Die aktuelle Satzung ist im Internet über www.continental-ir.com unter Corporate Governance verfügbar.

Notierung der Continental-Aktie
Die Continental-Aktie ist unverändert an den deutschen Börsen in Frankfurt, Hamburg, Hannover und Stuttgart im regulierten Markt notiert.

Außerdem wird die Continental-Aktie in den USA in Form eines Sponsored ADR-Programms am OTC-Markt (Over The Counter) gehandelt. Eine Zulassung an einer US-amerikanischen Börse besteht nicht. Seit dem Split der ausstehenden ADR am 23. Dezember 2013 im Verhältnis 1:5 entsprechen fünf Continental- ADR einer Continental-Aktie.

Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen, zum Kreditrating oder zu unserer Investor Relations App sind im Internet unter www.continental-ir.com abrufbar.

Kennzahlen der Continental-Aktie (in €)1
  2015 2014
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 13,64 11,88
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen, verwässert 13,64 11,88
Free Cashflow 7,22 10,07
Dividende 3,752 3,25
Ausschüttungsquote (%) 27,52 27,4
Dividendenrendite (%) 1,82 2,0
Eigenkapital (Buchwert) am 31.12. 63,93 53,36
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) Jahresdurchschnitt3 15,33 13,84
Jahresschlusskurs 224,55 175,55
Jahresdurchschnittskurs 209,05 164,47
Jahreshöchstkurs 234,25 183,25
Jahrestiefstkurs 166,60 136,85
Durchschnittliches XETRA-Handelsvolumen pro Handelstag (in Stück) 525.734 499.311
Anzahl der ausgegebenen Aktien, durchschnittlich (Mio Stück) 200,0 200,0
Anzahl der ausgegebenen Aktien am 31.12. (Mio Stück) 200,0 200,0

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