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Konzernstruktur

Unsere Konzernstruktur ermöglicht flexibel und schnell auf Kundenanforderungen zu reagieren und ist auf nachhaltige Wertschaffung ausgerichtet.

Markt- und kundenorientierte Konzernstruktur
Gegründet als Continental-Caoutchouc- und Gutta-Percha Compagnie im Jahr 1871, ist die Continental Aktiengesellschaft (AG) mit Sitz in Hannover, Deutschland, heute die Muttergesellschaft des Continental-Konzerns. Neben der Continental AG umfasst der Continental-Konzern 510 Gesellschaften einschließlich nicht beherrschter Unternehmen. Das Continental-Team besteht aus 220.137 Mitarbeitern an insgesamt 427 Standorten in 56 Ländern.

Der Vorstand der Continental AG trägt die Gesamtverantwortung für die Geschäftsleitung. Die Divisionen sind mit jeweils einem Vorstandsmitglied vertreten. Die Zentralbereiche werden, bis auf den Einkauf Konzern, durch den Vorstandsvorsitzenden, den Finanzvorstand und den Personalvorstand vertreten. Sie übernehmen die Funktionen, die divisionsübergreifend für die Steuerung des Konzerns notwendig sind. Dazu gehören insbesondere die Bereiche Finanzen, Controlling, Recht und IT, Nachhaltigkeit sowie Umwelt und Qualitätsmanagement.

Ein einheitliches Verständnis unserer Zusammenarbeit über organisatorische, hierarchische und geografische Grenzen hinweg schafft und fördert unsere Unternehmenskultur und unsere Werte.

Unsere Kunden stammen aus der Automobilindustrie, aus verschiedenen industriellen Schlüsselbranchen (z. B. Schienenverkehr, Maschinen-, Apparate- und Bergbau) sowie aus dem Endverbrauchermarkt. Sie werden weltweit mit qualitativ hochwertigen, innovativen oder etablierten Produkten, Systemen und Services bedient. Markt- und Kundennähe sind für uns wesentliche Erfolgsfaktoren. Auf einer Balance aus dezentralen Strukturen und zentralen Funktionen basiert unsere globale Konzernstruktur. Dabei sind die zentralen Managementbereiche und die operativen Aufgaben eng aufeinander abgestimmt. So können wir flexibel und schnell auf Marktbedingungen sowie die Anforderungen unserer Kunden reagieren und sorgen dafür, dass der Continental-Konzern nachhaltig Wert schafft.

Der Continental-Konzern ist in die Automotive Group und die Rubber Group gegliedert. Diese umfassen im Berichtsjahr insgesamt fünf Divisionen mit 29 Geschäftsbereichen. Produkte, Produktgruppen und Services bzw. bestimmte Regionen bilden die Grundlage für die Zuordnung zu einer Division und zu einem Geschäftsbereich. Unterschiede ergeben sich vorwiegend durch technologische Anforderungen sowie Innovations- und Produktzyklen, die Rohstoffbasis und die Produktionstechnologie. Weitere Faktoren sind Wirtschaftszyklen, Wettbewerbsstruktur und sich daraus ergebende Wachstumschancen. Divisionen und Geschäftsbereiche haben eine durchgängige Geschäftsverantwortung einschließlich der Ergebnisverantwortung.

427 Standorte in 56 Ländern

427 Standorte in 56 Ländern

Die Automotive Group setzt sich aus den Divisionen Chassis & Safety, Powertrain und Interior zusammen. Mit einem Umsatz von insgesamt 24,5 Mrd € erwirtschaftet die Automotive Group 60 % des Konzernumsatzes. Die Rubber Group umfasst unsere auf Kautschuk und Kunststoff basierenden Aktivitäten, d. h. die Divisionen Reifen und ContiTech. Die Rubber Group steht für 16,1 Mrd € Umsatz und damit für 40 % des Umsatzes des Continental-Konzerns.


Automotive Group:

  • Die Division Chassis & Safety entwickelt, produziert und vertreibt intelligente Systeme zur Verbesserung der Fahrsicherheit und Fahrdynamik.
  • Die Division Powertrain integriert innovative und effiziente Systemlösungen rund um den Antriebsstrang von heute und morgen.
  • pezialisiert auf das Informationsmanagement entwickelt und produziert die Division Interior Informations-, Kommunikations- und Vernetzungslösungen.


Rubber Group:

  • Die Division Reifen steht für kurze Bremswege und hohen Grip, um maximale Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig durch minimierten Rollwiderstand den Kraftstoffverbrauch zu senken.
  • Die Division ContiTech entwickelt, produziert und vermarktet Produkte für den Maschinen- und Anlagenbau, den Bergbau, die Automobilindustrie sowie für weitere wichtige Industrien.

Continental-Konzernstruktur im Überblick

Continental-Konzernstruktur im Überblick

Vernetzte Wertschöpfung
Forschung und Entwicklung (F&E) erfolgt an 146 Standorten, vorwiegend in Kundennähe, um flexibel auf individuelle Kundenanforderungen und regionale Marktbedingungen reagieren zu können. Dies gilt vor allem für die dezentral angesiedelten F&E-Projekte der Automotive Group und der Division ContiTech. Für das Reifengeschäft sind die Anforderungen an die Produkte weltweit überwiegend ähnlich. Sie werden entsprechend den jeweiligen Marktanforderungen angepasst. Vor diesem Hintergrund ist F&E in der Division Reifen weitgehend zentral strukturiert. Continental investiert jährlich mehr als 6 % vom Umsatz in F&E. Weitere Erläuterungen dazu finden Sie im Kapitel Forschung und Entwicklung.

Continental verarbeitet eine Vielfalt an Rohstoffen und Vorprodukten. Das Einkaufsvolumen beträgt insgesamt 26,3 Mrd €, wovon etwa 17,5 Mrd € auf Produktionsmaterialien entfielen. Die Automotive Group setzt hauptsächlich Stahl, Aluminium, Edelmetalle, Kupfer und Kunststoffe ein. Schwerpunkte im Einkauf von Material und Vorprodukten sind Elektronik und elektromechanische Komponenten, die im Konzern zusammen etwa 44 % des Einkaufsvolumens für Produktionsmaterial ausmachen. Ein Viertel davon entfällt auf mechanische Komponenten. Für die Rubber Group sind Naturkautschuke und ölbasierte Chemikalien, wie synthetische Kautschuke und Ruße, wichtige Rohstoffe. Deren Einkaufsvolumen beläuft sich zusammen auf knapp ein Sechstel des Gesamtvolumens für Produktionsmaterial. Weitere Erläuterungen dazu finden Sie im Kapitel Wirtschaftsbericht im Abschnitt Entwicklung der Rohstoffmärkte.

Global vernetzte Wertschöpfung

Global vernetzte Wertschöpfung

Unserer Strategie entsprechend sind die Produktion und der Vertrieb in den Automotive-Divisionen und in der Division ContiTech regional flächendeckend organisiert. Unsere Reifenproduktion, bei der Skaleneffekte bedeutend sind, ist mit großen Standorten in Europa, den USA und China vertreten und damit in den drei, hinsichtlich Produktion und Fahrzeugbestand, dominierenden Automobilmärkten. Niedrige Produktionskosten, gekoppelt mit großen Volumina oder mit regional hoher Wachstumsdynamik, sind wesentliche Erfolgsfaktoren. Der Vertrieb in der Division Reifen erfolgt weltweit über unser Händlernetz mit Reifenfach- und Franchisebetrieben sowie über den Reifenhandel allgemein.

Die Automobilindustrie (Erstausrüstung) stellt mit einem Anteil von 73 % am Konzernumsatz unseren größten Kundenkreis. Entsprechend hoch ist die Bedeutung dieser Industrie für das Wachstum der Automotive Group. In der Rubber Group dominiert das Reifengeschäft mit Endkunden. Bei ContiTech spielen neben der Automobilindustrie auch andere Schlüsselindustrien eine wichtige Rolle, etwa der Maschinen- und Anlagenbau, der Bergbau oder die Ölindustrie.

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