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Gesellschaftliche Verantwortung

 

Weltweites Wirtschaften bedingt weltweite gesellschaftliche Verantwortung. Unser Engagement leistet einen positiven Beitrag für die Gesellschaft, schafft aber auch Wert für unser Unternehmen. Schwerpunkte unserer Aktivitäten sind die Bereiche Soziales und Verkehrssicherheit, Bildung und Wissenschaft sowie Sport. Im Folgenden dazu einige Beispiele.

Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wir vorwiegend dezentral. Gemeinnützige Projekte, wohltätige Aktivitäten und Spenden werden in erster Linie von engagierten Mitarbeitern begründet, getragen und durch das Unternehmen gefördert.

In besonderen Notsituationen unterstützt Continental zentral bei überregionalen Projekten und Herausforderungen oder bietet Hilfeleistungen für die Bewältigung internationaler humanitärer Notlagen. Hier kommt das Unternehmen als Ganzes seiner gesellschaftlichen Verantwortung nach.

Unterstützung bei internationalen Katastrophen
In Ecuador und Japan kam es im April 2016 zu starken Erdbeben. Daraufhin stellten wir finanzielle Mittel bereit, um die Helfer in den Erdbebengebieten zu unterstützen. In dem südamerikanischen Land leisteten wir Hilfe für den Wiederaufbau, während wir in Asien die Spende der lokalen Mitarbeiter an das japanische Rote Kreuz aufstockten. So halfen wir unbürokratisch beim Wiederaufbau und unterstützten die Wirtschaft vor Ort.

Finanzielle Zuwendungen gingen im November 2016 an das Notfallteam der Welthungerhilfe. Sie hilft mit einem umfassenden Programm den Menschen, die aus dem nordirakischen Mossul vertrieben wurden. Die Initiative beinhaltet u. a. die Bereitstellung von Notunterkünften, die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser sowie die Verteilung von Hilfspaketen. Teil des Programms ist darüber hinaus die Förderung von Bildung und des sozialen Zusammenhalts verschiedener Bevölkerungsgruppen. Mit unserer Spende wollen wir auch dazu beitragen, das Lernen selbst in äußerst schwierigen Situationen zu ermöglichen.

Engagement vor Ort
Mal mit kleinen, mal mit größeren Beträgen, Sachspenden oder aktivem Engagement unterstützt Continental karitative Initiativen. Unsere Mitarbeiter zeigen hier ihr besonderes soziales Engagement als guter Nachbar vor Ort.

Im Rahmen des Drachenboot Cups in Northeim überreichten wir der Rettungsorganisation DLRG Ortsgruppe Northeim ein Schlauchboot und einen Schutzanzug zur Wasserrettung. Die ehrenamtlich tätigen Lebensretter können so ihre wichtige Aufgabe noch besser erledigen. Bei Boot und Anzug kamen Stoffe zum Einsatz, die vor Ort produziert werden.

Eine vierköpfige Gruppe von Mitarbeitern im chinesischen Changshu besuchte ein Rehabilitationszentrum für Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Dabei wurden den dort lebenden Menschen warme Decken und elektrische Wasserkocher überreicht, damit sie die kalte Jahreszeit besser überstehen können.

Bei einer Jahresabschlussfeier am deutschen Standort Regensburg initiierten die Mitarbeiter eine Spendensammlung. Der gesammelte Betrag kam zwei Initiativen zugute: Über finanzielle Unterstützung konnte sich die Deutsche Kinderkrebsnachsorge freuen. Der Verein Mukoviszidose e. V. erhielt bereits zum neunten Mal eine Spende von den Mitarbeitern.

Bildung als Grundvoraussetzung zur gesellschaftlichen Teilhabe
Bildung bedeutet Zukunft – für den Menschen, die Gesellschaft und für jedes Unternehmen. Continental fördert die Bildung und macht nachkommende Generationen damit fit für die Welt von morgen.

Beispielsweise pflegen unsere ungarischen Werke eine enge Beziehung zu Bildungseinrichtungen. Im Sommer unterstützten sie ein einwöchiges Sommercamp der Budapest University of Technology and Economics. In der „Children’s University“ erhielten Schüler im Alter von neun bis 14 Jahren einen Einblick in das Universitätsleben und wurden auf unterhaltsame Weise in verschiedene Bereiche der Wissenschaft eingeführt. Hauptziel des Sommercamps ist es, Kinder zu fördern und dabei vor allem ihr Interesse für Naturwissenschaften zu wecken.

Anerkennen und Einbeziehen von Vielfalt, Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit verschiedenem kulturellem Hintergrund Bildung ermöglichen, dies gehört zu unserem Wertesystem. Indem wir geflüchteten Menschen Bildungs- und Beschäftigungsperspektiven eröffnen, leben wir unsere Werte. Seit über einem Jahr arbeiten wir gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit an einem neuen, speziell entwickelten Programm, das geflüchteten Menschen den Einstieg in den Arbeitsmarkt und eine berufliche Perspektive bietet.

Sport verbindet
Die Sprache des Sports ist universal. Sie wird überall auf der Welt verstanden. Sie überwindet sprachliche, soziale sowie nationale Grenzen. Deshalb fördern wir seit vielen Jahren verschiedene Initiativen im Leistungs- und Breitensport.

Einmal im Jahr findet der HAJ Hannover Marathon statt, an dem auch 2016 viele Continental-Mitarbeiter teilnahmen. Über 1.000 unserer Beschäftigten aus mehr als 25 Ländern erliefen mit einer Gesamtstrecke von fast 14.000 Kilometern zum fünften Mal in Folge den Titel als „fortSCHRITTlichstes Unternehmen". Das Preisgeld wurde einem gemeinnützigen Verein gespendet, der sich speziell um schwer erkrankte Kinder und ihre Geschwister kümmert.

Gesellschaftlicher Austausch
Der Austausch mit der Gesellschaft findet im Rahmen unterschiedlicher Initiativen statt. Ein Thema, das unsere Zukunft in vielen Teilen der Gesellschaft betreffen wird, ist das automatisierte Fahren. Continental hat hierfür die Plattform www.2025ad.com geschaffen, um die gesellschaftliche Diskussion in diesem Bereich voranzutreiben. Experten und Verbraucher haben dort die Möglichkeit, sich ihre Meinung zu technischen, juristischen und gesellschaftlichen Aspekten der Mobilität der Zukunft zu bilden und sie kundzutun.

Befragungen zur Zukunft der Arbeit
Um als Arbeitgeber optimal auf die Bedürfnisse zukünftiger Nachwuchskräfte eingehen zu können und gesellschaftliche Themen zu adressieren, führt Continental regelmäßig Umfragen unter Studierenden und Berufstätigen durch. Die jährlichen Befragungen wurden in Deutschland bereits 2004 eingeführt. Später kamen Umfragen in Rumänien, China und Brasilien hinzu.

Im Berichtsjahr sind wir in der 13. repräsentativen Umfrage in Deutschland beispielsweise der Frage nachgegangen, inwieweit die Menschen über die Veränderungskraft der Digitalisierung in der Arbeitswelt informiert sind. Befragt wurden jeweils rund 1.000 Berufstätige im Alter von 35 bis 50 Jahren und Studierende. Dabei ist u. a. herausgekommen, dass die Menschen oft noch wenig Vorstellungen darüber haben, wie und wann sich die Digitalisierung auswirkt.

Laut Umfrage schätzen zwar 81 % der befragten Studierenden und 68 % der Berufstätigen die Bedeutung der Digitalisierung im Arbeitsleben als hoch ein. Gleichzeitig haben viele Befragte jedoch Mühe zu erklären, was Digitalisierung der Arbeitswelt für sie bedeutet. Rund ein Drittel kann mit dem Begriff überhaupt nichts anfangen. Während Studierende in Sachen Digitalisierung der Arbeitswelt vor allem an smarte Technik und Kommunikation denken, verbinden die Berufstätigen mit dem digitalen Wandel eher das bereits seit Jahrzehnten propagierte papierlose Büro.

Dass Digitalisierung das Leben vereinfacht, erwartet mit 46 % der Studierenden und 38 % der Berufstätigen weniger als die Hälfte der Befragten. 41 % der Studierenden und 43 % der Berufstätigen sehen im digitalen Wandel mehr Chancen als Risiken. Rund zwei Drittel der Befragten vertreten die Meinung, in den Ausbau der digitalen Infrastruktur müsse mehr investiert werden.

Aus unserer Sicht haben Unternehmen eine hohe Verantwortung, den Menschen Orientierung zu geben und sie gleichzeitig als mitgestaltende Kräfte in die Veränderungsprozesse einzubinden. Wir haben deshalb unsere Kommunikationsanstrengungen auch nach innen verstärkt, denn die Digitalisierung hat nicht nur eine gewaltige technische, sondern auch eine starke soziale Dimension.

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