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Vermögenslage

 

Bilanzsumme
Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. Dezember 2010 von 23.049,2 Mio € um 1.341,3 Mio € auf 24.390,5 Mio € gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag. Dies ist im Wesentlichen auf den Aufbau der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt 1.367,7 Mio €, einhergehend mit der ansteigenden Geschäftstätigkeit, zurückzuführen. Vornehmlich die ansteigende Investitionstätigkeit führte zu einem Anstieg der Sachanlagen um 314,4 Mio €. Gegenläufig wirkte der Rückgang der sonstigen immateriellen Vermögenswerte mit 345,4 Mio €, vor allem aufgrund von Abschreibungen aus Kaufpreisallokation (PPA). Der Abbau der flüssigen Mittel in Höhe von 241,5 Mio € resultiert unter anderem aus den Rückführungen von kurzfristigen Finanzschulden.

Langfristige Vermögenswerte
Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 163,3 Mio € auf 14.887,9 Mio € (Vj. 14.724,6 Mio €). Der Anstieg ergibt sich vor allem aus dem Sachanlagevermögen, das sich um 314,4 Mio € auf 6.098,7 Mio € (Vj. 5.784,3 Mio €) erhöhte, sowie den langfristigen Derivaten und verzinslichen Ausleihungen mit einem Anstieg um 79,5 Mio € auf 157,9 Mio € (Vj. 78,4 Mio €), insbesondere aus den Rückkaufoptionen der Hochzinsanleihen resultierend. Der Anstieg des Goodwill um 107,0 Mio € auf 5.643,6 Mio € (Vj. 5.536,6 Mio €) ist insbesondere auf Währungskursänderungen zurückzuführen. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 345,4 Mio € auf 1.723,3 Mio € (Vj. 2.068,7 Mio €). Die in den sonstigen langfristigen Vermögenswerten enthaltenen aktiven latenten Steuern reduzierten sich um 48,2 Mio € auf 680,7 Mio € (Vj. 728,9 Mio €). Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte verzeichneten keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Kurzfristige Vermögenswerte
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 1.178,0 Mio € auf 9.502,6 Mio € (Vj. 8.324,6 Mio €). Dem Anstieg der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steht ein Rückgang der flüssigen Mittel gegenüber. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 805,9 Mio € auf 4.454,0 Mio € (Vj. 3.648,1 Mio €) resultiert im Wesentlichen aus ansteigenden Umsätzen zum Jahresende 2010 gegenüber dem Vorjahresmonat. Die ansteigende Geschäftstätigkeit führte gleichfalls zum Aufbau der Vorräte um 561,8 Mio € auf 2.637,8 Mio € (Vj. 2.076,0 Mio €). Die flüssigen Mittel reduzierten sich im Berichtsjahr um 241,5 Mio € auf 1.471,3 Mio € (Vj. 1.712,8 Mio €) insbesondere aufgrund der Rückführung kurzfristiger Finanzschulden. Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte verzeichneten keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Eigenkapital
Das Eigenkapital erhöhte sich um 2.141,2 Mio € auf 6.202,9 Mio € (Vj. 4.061,7 Mio €). Dies resultiert insbesondere aus dem Erlös aus der Kapitalerhöhung im Januar 2010 in Höhe von 1.073,3 Mio € unter Berücksichtigung der Emissionskosten und darauf entfallender Steuereffekte, positiver Währungskurseffekte in Höhe von 410,6 Mio € und dem positiven Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen in Höhe von 576,0 Mio €. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 17,6 % auf 25,4 %.

Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten erhöhten sich um 1.833,1 Mio € auf 9.730,2 Mio € (Vj. 7.897,1 Mio €). Die hierin enthaltenen langfristigen Finanzschulden stiegen um 1.784,7 Mio € auf 7.752,4 Mio € (Vj. 5.967,7 Mio €), vornehmlich auf den Anleiheemissionen im Jahr 2010 von insgesamt nominal 3.000,0 Mio € beruhend. Gegenläufig wirkt die teilweise Rückzahlung der Tranche C des VDO-Kredits in Höhe von 1.015,1 Mio €. Die Pensionsrückstellungen erhöhten sich um 59,5 Mio € auf 1.404,5 Mio € (Vj. 1.345,0 Mio €). Die sonstigen langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten verzeichneten keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierten sich um 2.633,0 Mio € auf 8.457,4 Mio € (Vj. 11.090,4 Mio €), hauptsächlich durch den Abbau kurzfristiger Finanzschulden. Diese verminderten sich um 3.506,7 Mio € auf 1.238,1 Mio € (Vj. 4.744,8 Mio €) insbesondere aufgrund der Rückzahlung der Tranche B des VDO-Kredits durch Erlöse aus der Kapitalerhöhung sowie den Anleiheemissionen 2010. Die Veränderungen der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen resultieren insbesondere aus den Auszahlungen für in Vorjahren eingeleitete Restrukturierungsmaßnahmen sowie aus den Veränderungen bei den Gewährleistungsrückstellungen. Gegenläufig wirkt der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 691,0 Mio € auf 3.510,5 Mio € (Vj. 2.819,5 Mio €) resultierend aus angestiegenen Produktionsvolumina. Der Anstieg der kurzfristigen übrigen finanziellen Verbindlichkeiten um 323,1 Mio € auf 1.203,4 Mio € (Vj. 880,3 Mio €) resultiert insbesondere aus gestiegenen Abgrenzungen für Zinsen, Vertriebsprovisionen, Bonus- und Sonderzahlungen. Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten verzeichneten keine wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

Konzernbilanz
Aktiva in Mio € 31.12.2010 31.12.2009
Goodwill 5.643,6 5.536,6
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 1.723,3 2.068,7
Sachanlagen 6.098,7 5.784,3
Assoziierte Unternehmen 440,4 398,0
Sonstige langfristige Vermögenswerte 981,9 937,0
Langfristige Vermögenswerte 14.887,9 14.724,6
Vorräte 2.637,8 2.076,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.454,0 3.648,1
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 939,5 887,7
Flüssige Mittel 1.471,3 1.712,8
Kurzfristige Vermögenswerte 9.502,6 8.324,6
Bilanzsumme 24.390,5 23.049,2
     
Passiva in Mio € 31.12.2010 31.12.2009
Eigenkapital 6.202,9 4.061,7
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 9.730,2 7.897,1
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 3.510,5 2.819,5
Sonstige kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 4.946,9 8.270,9
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 8.457,4 11.090,4
Bilanzsumme 24.390,5 23.049,2
     
Netto-Finanzschulden 7.317,0 8.895,5
Gearing Ratio in % 118,0 219,0
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Operative Aktiva
Die operativen Aktiva des Konzerns erhöhten sich zum 31. Dezember 2010 im Vergleich zum Ende des Vorjahres um 700,1 Mio € auf 15.282,8 Mio € (Vj. 14.582,7 Mio €).

Maßgeblich für diese Entwicklung ist der Anstieg des Working Capital um 669,7 Mio € auf 3.588,0 Mio € (Vj. 2.918,3 Mio €). Im Vorratsbereich kam es zu einem Bestandsaufbau von 561,8 Mio € auf 2.637,8 Mio € (Vj. 2.076,0 Mio €). Trotz des Rückgangs der operativen Forderungen in Prozent vom Umsatz um 1,1 Prozentpunkte auf 17,1 % (Vj. 18,2 %), erhöhte sich deren Gesamtbestand zum Stichtag aufgrund des gegenüber dem Vorjahreszeitraum stark verbesserten Geschäfts um 798,9 Mio € auf 4.460,7 Mio € (Vj. 3.661,8 Mio €). Die operativen Verbindlichkeiten stiegen um 691,0 Mio € auf 3.510,5 Mio € (Vj. 2.819,5 Mio €).

Die langfristigen Vermögenswerte weisen einen Betrag von 13.975,6 Mio € (Vj. 13.846,5 Mio €) auf und liegen damit um 129,1 Mio € über dem Vorjahreswert. Der Goodwill ist um 107,0 Mio € auf 5.643,6 Mio € (Vj. 5.536,6 Mio €) gestiegen; 100,2 Mio € der Zunahme resultieren aus Währungskurseffekten.

Das Sachanlagevermögen stieg im Rahmen der im laufenden Geschäftsjahr wieder verstärkten Investitionstätigkeit um 314,4 Mio € auf 6.098,7 Mio € (Vj. 5.784,3 Mio €). Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 345,4 Mio € auf 1.723,3 Mio € (Vj. 2.068,7 Mio €). Maßgeblich für diesen Rückgang waren die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) in Höhe von 454,3 Mio € (Vj. 455,2 Mio €).

Aus dem Verkauf der Beteiligung an der VDO Automotive Huizhou Co. Ltd, Huizhou, China, im Februar 2010 resultierte ein Abgang operativer Aktiva in der Division Interior in Höhe von 25,3 Mio €. Der Erwerb eines Werks der Metso Minerals (Deutschland) GmbH in Moers durch die ContiTech Transportbandsysteme GmbH, Hannover, Deutschland, im Rahmen eines Asset Deals führte zu einem Anstieg der operativen Aktiva von 10,4 Mio €. Im März 2010 hat die ContiTech AG, Hannover, Deutschland, aufgrund einer Änderung des Gesellschaftervertrags der Gesellschaft ContiTech Fluid Shanghai, Co. Ltd., Shanghai, China, die Beherrschung über die bislang At-Equity bilanzierte Beteiligung erlangt. Die Erstkonsolidierung führte zu einer Übernahme operativer Aktiva in Höhe von 5,2 Mio €. Weitere Konsolidierungskreisveränderungen oder Asset Deals hatten auf Konzernebene keine nennenswerten Zu- oder Abgänge operativer Aktiva zur Folge.

Währungskurseffekte wirkten sich im Geschäftsjahr mit 522,8 Mio € (Vj. 167,3 Mio €) erhöhend auf den Gesamtbestand der operativen Aktiva des Konzerns aus. Trotz des Anstiegs der operativen Aktiva zum Stichtag reduzierten sich die durchschnittlichen operativen Aktiva des Konzerns gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 um 444,1 Mio € auf 15.580,0 Mio € (Vj. 16.024,1 Mio €).

Mitarbeiter
Gegenüber 2009 stieg die Anzahl der Mitarbeiter des Continental-Konzerns um 13.794 auf 148.228 Beschäftigte (Vj. 134.434). Bedingt durch den Volumenanstieg als auch den Ausbau in Niedriglohnländern erhöhte sich das Personal in der Automotive Group um 8.693 Mitarbeiter. In der Rubber Group führte die gestiegene Marktnachfrage ebenfalls zu einer Erhöhung der Mitarbeiter um 5.082.

Mitarbeiter nach Regionen in %
  2010 2009
Deutschland 31 33
Europa ohne Deutschland 32 33
NAFTA-Region 14 14
Asien 16 14
Übrige Länder 7 6
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Ausschüttungsquote. Die Ausschüttungsquote ergibt sich aus dem Verhältnis der Dividende für das Geschäftsjahr zum Ergebnis pro Aktie.

Continental Value Contribution (CVC). Der CVC stellt den absoluten Wertbeitrag sowie als Delta CVC die Veränderung des absoluten Wertbeitrags im Vergleich zum Vorjahr dar. Anhand der Veränderung des absoluten Wertbeitrags, gemessen durch Delta CVC, verfolgen wir, inwieweit Managementeinheiten wertschaffend wachsen oder Ressourcen effizienter einzusetzen sind.
Zur Berechnung des CVC wird der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkostensatz (WACC) vom ROCE subtrahiert und mit den durchschnittlichen operativen Aktiva des Geschäftsjahres multipliziert. Der für den Continental-Konzern errechnete durchschnittliche, gewichtete Kapitalkostensatz entspricht der geforderten Mindestverzinsung. Der Kapitalkostensatz wird als gewichteter Durchschnittskostensatz aus Eigen- und Fremdkapitalkosten ermittelt.

Defined Benefit Obligation (DBO). Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die DBO entspricht der PBO (Projected Benefit Obligation).

Derivative Finanzinstrumente. Hierbei handelt es sich um Geschäfte, mit denen Zins- und/oder Währungsrisiken gesteuert werden.

EBIT. Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Earnings Before Interest and Taxes). Wir verstehen EBIT als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Seit 2002 entspricht durch den Wegfall von planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill das EBITA dem EBIT.

EBITA. EBIT vor planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill.

EBITDA. Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization).

Finanzierungsleasing. Beim Finanzierungsleasing überträgt der Leasinggeber das Investitionsrisiko auf den Leasingnehmer. Der Leasinggeber trägt somit nur das Kreditrisiko und eventuell vereinbarte Dienstleistungen. Der Leasingnehmer ist wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögensgegenstandes. Kennzeichen solcher Verträge ist eine feste Grundmietzeit, innerhalb derer eine Kündigung durch den Leasingnehmer ausgeschlossen ist.

Gearing Ratio. Die Netto-Finanzschulden dividiert durch das Eigenkapital ergeben die Gearing Ratio.

Hedgegeschäft. Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen durch Abschluss eines gegenläufigen Sicherungsgeschäfts, gewöhnlich in der Form eines Termingeschäfts.

IAS. International Accounting Standards.

IASB. International Accounting Standards Board. Ausschuss zur Festlegung von internationalen Bilanzrichtlinien.

IFRIC. International Financial Reporting Interpretations Committee. Ausschuss zur Bestimmung von Anwendungssachverhalten im Rahmen bestehender IFRS bzw. IAS.

IFRS. International Financial Reporting Standards. Die herausgegebenen Bilanzrichtlinien des IASB.

Netto-Finanzschulden. Die Netto-Finanzschulden ergeben sich aus dem Saldo der zinspflichtigen bilanzierten Verbindlichkeiten, der vorhandenen liquiden Mittel, den positiven beizulegenden Zeitwerten der derivativen Finanzinstrumente sowie sonstigen verzinslichen Anlagen.

Operative Aktiva. Als operative Aktiva gelten die Aktiva abzüglich Passiva der Bilanz ohne Berücksichtigung der Netto-Finanzschulden sowie diskontierter Wechsel aus Lieferungen und Leistungen, latenter Steuern und Ertragsteuerforderungen und -verbindlichkeiten sowie anderer finanzieller Vermögenswerten und Schulden.

Operating Leasing. Eine Form des Leasing, die der Miete weitgehend ähnlich ist. Die bilanzielle Zurechnung und Aktivierung des Leasingobjekts erfolgt beim Leasinggeber.

PPA. Purchase Price Allocation (Kaufpreisallokation). Aufteilung des Kaufpreises im Rahmen eines Unternehmenserwerbs auf die identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden. Nachträgliche Eröffnungsbilanzanpassungen – resultierend aus Unterschieden zwischen vorläufigen und finalen Zeitwerten zum Erstkonsolidierungszeitpunkt – werden als "PPA Anpassung" berücksichtigt.

Rating. Standardisierte Kennziffer auf den internationalen Finanzmärkten zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Schuldners. Die Einstufung resultiert aus der wirtschaftlichen Analyse des Schuldners durch spezialisierte Ratingunternehmen.

ROCE. Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return On Capital Employed). Wir definieren ROCE als das Verhältnis von EBIT zu durchschnittlichen operativen Aktiva des Geschäftsjahres.

SIC. Standing Interpretations Committee (Vorgänger des International Financial Reporting Interpretations Committee, IFRIC).

US GAAP. United States Generally Accepted Accounting Principles (US-amerikanische Rechnungslegung). Diese Regelungen werden in verbindliche und richtungsvorgebende Regelungen zur Rechnungslegung eingeteilt.

Währungsswap. Tausch von Kapitalbeträgen in unterschiedlichen Währungen. Wird oft bei der Emission von Anleihen eingesetzt, bei denen die Emissionswährung nicht der Landeswährung des Emittenten entspricht.

Weighted Average Cost of Capital (WACC). Der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkostensatz, bestehend aus der anteiligen Verzinsung des Fremdsowie Eigenkapitals.

Zinscap. Ein Zinscap regelt eine Zinsobergrenze für variable Zinsen im Zusammenhang mit einem nominalen Verschuldungsbetrag. Sofern die variablen Zinssätze diese Obergrenze übersteigen, erhält der Inhaber des Zinscap einen Ertrag in Höhe des Differenzbetrags zur Obergrenze als Kompensation. Als Gegenleistung wird eine Prämie für diesen Zinscap bezahlt.

Zinsswap. Ein Zinsswap ist der Austausch von Zinszahlungen zwischen zwei Partnern. Dadurch können z. B. variable Zinsen in feste getauscht werden oder umgekehrt.