Entwicklung der Divisionen

Pkw-Reifen

Umsatzanstieg um 6,0 % - Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 6,9 % - Anstieg des bereinigten EBIT um 16,6 %

Absatz
Insgesamt erreichten wir mit 107,4 Mio Reifen einen Absatz über dem Vorjahresniveau. Im Bereich Erstausrüstung lagen die Verkäufe über dem Vorjahr. Dabei konnte das Volumen in Europa gesteigert werden, während es in der NAFTA-Region planmäßig deutlich unter dem Vorjahr lag. Hauptsächlich aufgrund des geringeren Verkaufs von Winterreifen lag der Absatz im Ersatzgeschäft Europa unter dem Vorjahresniveau. Der Marktanteil in dieser Region konnte allerdings stabilisiert werden. Absatzsteigerungen erzielten wir im nordamerikanischen Ersatzgeschäft. Der Produktmix verbesserte sich erneut.

Umsatzanstieg um 6,0 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 6,9 %
Die Division Pkw-Reifen steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 % auf 4.975,6 Mio € (Vj. 4.693,6 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich eine Erhöhung um 6,9 %. Matador trug mit 46,0 Mio € zum Umsatz bei.

Anstieg des EBITDA um 11,3 %
Das EBITDA der Division Pkw-Reifen verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 98,6 Mio € bzw. 11,3 % auf 969,6 Mio € (Vj. 871,0 Mio €). Das EBITDA in % vom Umsatz erreichte 19,5 % (Vj. 18,6 %).

Anstieg des EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA um 13,7 %
Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA der Division Pkw-Reifen verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 89,3 Mio € bzw. 13,7 % auf 740,7 Mio € (Vj. 651,4 Mio €). Das EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA in % vom Umsatz erreichte 14,9 % (Vj. 13,9 %).

Ergebnisanstieg um 13,5 %; Anstieg des bereinigten EBIT um 16,6 %
Die Division Pkw-Reifen verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) um 13,5 % auf 738,7 Mio € (Vj. 650,9 Mio €) und erreichte eine Umsatzrendite von 14,8 % (Vj. 13,9 %) sowie eine Kapitalrendite (ROCE) von 26,8 % (Vj. 24,9 %). Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte ergibt sich eine Verbesserung des bereinigten EBIT um 108,6 Mio € bzw. 16,6 % auf 763,8 Mio € (Vj. 655,2 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 15,5 % (Vj. 14,0 %).

Für das Pkw-Reifengeschäft in der Region „The Americas“ wurde der operative Breakeven auf EBIT-Ebene geschafft. Im Ersatzgeschäft „The Americas“ konnten Marktanteile zurückgewonnen werden.

Sondereffekte 2007
Im Zusammenhang mit der einmaligen Dotierung eines externen Fondsträgers im Rahmen der Gesundheitsvorsorge für Pensionäre in den USA wurde im Berichtszeitraum in der Division Pkw-Reifen ein Aufwand in Höhe von 46,5 Mio € berücksichtigt.

Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum die medizinischen Vorsorgepläne für die Gehaltsempfänger in den USA angepasst, in dem die medizinischen Leistungen weiterhin begrenzt wurden. Dabei ergab sich ein positiver Ergebniseffekt in der Division Pkw-Reifen in Höhe von 27,6 Mio €.

Im Rahmen der Abwicklung der Restrukturierungsmaßnahmen im Reifenwerk Charlotte, USA, wurden im Wesentlichen nicht verwendete Rückstellungen in Höhe von 3,1 Mio € aufgelöst.

Aufgrund nicht erreichter Prozesseffizienzen und der damit verbundenen Ertragslage wurde am Standort Mt. Vernon, USA, das Sachanlagevermögen in Höhe von 18,7 Mio € außerplanmäßig abgeschrieben. Dieser Bedarf ergab sich aufgrund der im Jahr 2007 getätigten Investitionen, die nach den Impairment-Vorschriften des IFRS nicht mit dem Wiederbeschaffungswert, sondern mit dem Veräußerungswert als Untergrenze anzusetzen sind.

Pkw-Reifen in Mio €
  2007 2006 Veränderung in %
Umsatz 4.975,6 4.693,6 6,0
EBITDA 969,6 871,0 11,3
in % vom Umsatz 19,5 18,6
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA 740,7 651,4 13,7
in % vom Umsatz 14,9 13,9
EBIT 738,7 650,9 13,5
in % vom Umsatz 14,8 13,9
Forschungs- und Entwicklungskosten 110,5 105,2 5,0
Abschreibungen1 230,9 220,1 4,9
Operative Aktiva 2.753,8 2.615,7 5,3
EBIT in % von operativen Aktiva 26,8 24,9
Investitionen2 222,0 244,5 -9,2
Mitarbeiter am Jahresende (Anzahl)3 26.281 24.821 5,9
 
Umsatz bereinigt4 4.912,1 4.693,6 4,7
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt5 765,8 655,7 16,8
EBIT vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA bereinigt in % vom Umsatz 15,6 14,0
EBIT bereinigt5 763,8 655,2 16,6
EBIT bereinigt in % vom Umsatz 15,5 14,0

Aufgrund der Ergebnislage wurde die Beteiligung an der Drahtcord Saar KG in Höhe von 5,5 Mio € wertberichtigt.

Aus der Erstkonsolidierung der Matador-Gruppe ergab sich für die Division Pkw-Reifen anteilig ein Ertrag aus dem negativen Unterschiedsbetrag in Höhe von 16,8 Mio €. Gegenläufig wirkten Impairments für einen nicht genutzten Markennamen sowie ein nicht genutztes Kraftwerk anteilig in Höhe von 1,0 Mio €.

Für das Jahr 2007 beträgt die Belastung durch Sondereffekte für die Division Pkw-Reifen insgesamt 24,2 Mio €.

Sondereffekte 2006
Ende 2006 wurde den Lohnempfängern sowie den bereits pensionierten Mitarbeitern der Reifenbereiche in den USA angekündigt, dass ab Anfang 2007 die Obergrenze der medizinischen Vorsorgeleistungen weiter reduziert wird. Damit wurden die Begünstigten auf eine einheitliche Vorsorgedeckung gebracht. Diese Plananpassungen führten für die Division Pkw-Reifen zu einer Auflösung der bisher gebildeten Rückstellung für Altersvorsorgeverpflichtungen in Höhe von 101,2 Mio €.

Im Zusammenhang mit der schrittweisen Einstellung der Pkw-Reifenfertigung am Standort Hannover-Stöcken bis Ende 2007 wurden im Jahr 2006, aufgrund der abgeschlossenen Verhandlungen, zusätzlich zu den in 2005 gebildeten Beträgen 0,6 Mio € für Abfindungen zurückgestellt.

Durch die Restrukturierung im Werk Charlotte, USA, entstanden im Jahr 2006 Aufwendungen in Höhe von 48,4 Mio €. Weitere Maßnahmen bei Continental Tire North America betrafen das Werk Mayfield, in dem ausschließlich Vorprodukte für die Reifenfertigung hergestellt wurden. Hierfür fielen Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 37,8 Mio € an.

Aufgrund der weiterhin nicht erreichten Prozesseffizienzen und der damit verbundenen Ertragslage wurde am Standort San Luis Potosí, Mexiko, das Sachanlagevermögen in Höhe von 18,7 Mio € außerplanmäßig abgeschrieben. Dieser Bedarf ergab sich aufgrund der im Jahr 2006 getätigten Investitionen, die nach den Impairment- Vorschriften des IFRS nicht mit dem Wiederbeschaffungswert, sondern mit dem Veräußerungswert als Untergrenze anzusetzen sind.

Für das Jahr 2006 ergab sich für die Division Pkw-Reifen insgesamt eine Belastung durch Sondereffekte in Höhe von 4,3 Mio €.

Beschaffung
Die Rohmaterialpreise auf den internationalen Rohstoffmärkten erhöhten sich im Jahr 2007 getrieben durch starke Nachfrage und Spekulation erneut. Die weltweit agierende zentral geführte Einkaufsorganisation wurde in Asien weiter verstärkt, mit dem Ziel zusätzliche Lieferquellen zu erschließen. Durch erfolgreiche Einführungen neuer, zusätzlicher Lieferquellen aus Asien und einen verstärkten Einsatz der bereits vorhandenen Lieferquellen aus Niedriglohnländern wurde der Anteil des Einkaufsvolumens aus Niedriglohnländern weiter ausgebaut.

Forschung und Entwicklung
Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 5,0 % auf 110,5 Mio € (Vj. 105,2 Mio €) und beträgt 2,2 % vom Umsatz (Vj. 2,2 %). Im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Division Pkw-Reifen stand die Erneuerung des Produktportfolios, mit Schwerpunkt in der Region „The Americas“ sowie die Weiterentwicklung der für die Produkterneuerung notwendigen Technologien.

Abschreibungen
Die Abschreibungen erhöhten sich auf 230,9 Mio € (Vj. 220,1 Mio €) und entsprechen 4,6 % (Vj. 4,7 %) vom Umsatz. Darin enthalten waren im Jahr 2007 außerplanmäßige Wertminderungen für Sachanlagen in Höhe von insgesamt 19,7 Mio € (Vj. 19,9 Mio €).

Operative Aktiva
Die operativen Aktiva erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2006 um 138,1 Mio € auf 2.753,8 Mio € (Vj. 2.615,7 Mio €). Aus negativ wirkenden Währungskursveränderungen resultierte ein Effekt in Höhe von 54,2 Mio €. Auf den Erwerb der Matador-Gruppe entfiel ein Zugang an operativen Aktiva in Höhe von 185,9 Mio €.

Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 88,7 Mio € auf 1.395,5 Mio € (Vj. 1.306,8 Mio €). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Akquisition der Matador- Gruppe zurückzuführen, die zu einer Erhöhung der Sachanlagen um 97,0 Mio € und der sonstigen immateriellen Vermögenswerte um 12,2 Mio € führte. Aus den die Investitionen in das Sachanlagevermögen und Software übersteigenden Abschreibungen resultiert ein Abbau der Bestände in Höhe von 8,9 Mio €. Negativ wirkende Währungskursveränderungen reduzierten die langfristigen Vermögenswerte um 8,2 Mio €.

Das Working Capital baute sich um insgesamt 46,2 Mio € auf 1.207,6 Mio € (Vj. 1.161,4 Mio €) auf. Insgesamt erhöhten sich die Vorratsbestände um 61,5 Mio € auf 797,6 Mio € (Vj. 736,1 Mio €). Dabei standen negativen Währungskurseffekten in Höhe von 25,4 Mio € Zugänge aus der Akquisition der Matador-Gruppe in Höhe von 40,8 Mio € gegenüber. Die Forderungen stiegen um 52,7 Mio € auf 886,6 Mio € (Vj. 833,9 Mio €) an. Gegenläufig wirkten sich Währungskurseffekte in Höhe von 22,3 Mio € aus, auf den Erwerb der Matador-Gruppe entfiel ein Zugang in Höhe von 45,8 Mio €. Auch die Verbindlichkeiten konnten um 68,0 Mio € aufgebaut werden. Dabei entfiel ein Anstieg um 22,7 Mio € auf die Akquisition der Matador-Gruppe.

Investitionen (Bilanzzugang)
Der Bilanzzugang für Sachanlagen und Software in Höhe von 222,0 Mio € lag mit 22,5 Mio € unter dem Vorjahreswert (244,5 Mio €). Die Investitionsquote beträgt 4,5 % (Vj. 5,2 %). Zu den Investitionsschwerpunkten im Jahr 2007 gehörten die fortgesetzten Kapazitätserweiterungen an den europäischen Niedrigkostenstandorten Portugal, Rumänien und Tschechien. Darüber hinaus wurde in den Kapazitätsaufbau an den Produktionsstandorten in den USA, Mexiko und Malaysia investiert.

Mitarbeiter
Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.460 bzw. 5,9 % auf 26.281 Beschäftigte (Vj. 24.821). Die Restrukturierung im Werk Charlotte, USA, bedingte einen Personalabbau um 108 Personen. Der Ausbau des Werkes in Camaçari, Brasilien, führte zu einem Personalaufbau in Höhe von 119 Mitarbeitern. Durch den Erwerb der Matador-Gruppe ergab sich eine Steigerung zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung um 1.936 Personen. Die Reduzierung des Produktionsvolumens sowie Effizienzsteigerungen führten zu einem Personalabbau in Höhe von 355 Mitarbeitern in San Luis Potosi, Mexiko. In Petaling Jaya, Malaysia, wurde die Produktion von Pkw-Reifen eingestellt und nach Alor Star verlagert. In diesem Zusammenhang verringerte sich die Mitarbeiterzahl um 129.

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EBIT. Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Earnings Before Interest and Taxes). Wir verstehen EBIT als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, korrigiert um den Zinssaldo. Seit 2002 entspricht durch den Wegfall von planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill das EBITA dem EBIT.

Asset-Backed-Securitization-Programm. Im Rahmen dieser Programme werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pro Land zusammengefasst und jeweils als Pool an Finanzierungsgesellschaften verkauft, die sich durch Ausgabe von Commercial Papers am Kapitalmarkt refinanzieren.

Ausschüttungsquote. Die Ausschüttungsquote ergibt sich aus dem Verhältnis der Dividende für das Geschäftsjahr zum Ergebnis pro Aktie.

Continental Value Contribution (CVC). stellt den absoluten Wertbeitrag sowie Delta CVC die Veränderung des absoluten Wertbeitrags im Vergleich zum Vorjahr dar. Um den Wertbeitrag zu messen, wird vom RoCE die erforderliche Mindestverzinsung subtrahiert. Diese Mindestverzinsung wird von dem für den Continental- Konzern errechneten durchschnittlichen, gewichteten Kapitalkostensatz (WACC) abgeleitet. Zur Berechnung des CVC wird der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkotensatz vom RoCE subtrahiert und mit den operativen Aktiva zum Stichtag multipliziert. Anhand der Veränderung des absoluten Wertbeitrags, gemessen durch Delta CVC, verfolgen wir, inwieweit Managementeinheiten Wert schaffend wachsen oder Ressourcen effizienter einzusetzen sind.

Defined Benefit Obligation (DBO). Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf der Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die DBO entspricht der PBO (Projected Benefit Obligation).

Derivative Finanzinstrumente. Hierbei handelt es sich um Geschäfte, mit denen Zins- und/oder Währungsrisiken gesteuert werden.

EBITA. EBIT vor planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill.

Finanzierungsleasing. Beim Finanzierungsleasing überträgt der Leasinggeber das Investitionsrisiko auf den Leasingnehmer. Der Leasinggeber trägt somit nur das Kreditrisiko und eventuell vereinbarte Dienstleistungen. Der Leasingnehmer ist wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögensgegenstandes. Kennzeichen solcher Verträge ist eine feste Grundmietzeit, innerhalb derer eine Kündigung durch den Leasingnehmer ausgeschlossen ist.

Gearing Ratio. Die Nettofinanzschulden dividiert durch das Eigenkapital ergeben die Gearing Ratio.

Hedgegeschäft. Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen durch Abschluss eines gegenläufigen Sicherungsgeschäftes, gewöhnlich in der Form eines Termingeschäftes.

IAS. International Accounting Standards. Die früheren, zum Teil noch gültigen Bilanzrichtlinien, herausgegeben vom IASB.

IFRIC. International Financial Reporting Interpretations Committee. Ausschuss zur Bestimmung von Anwendungssachverhalten im Rahmen bestehender IFRS bzw. IAS.

IFRS. International Financial Reporting Standards. Die herausgegebenen Bilanzrichtlinien des IASB.

Nettofinanzschulden. Die Nettofinanzschulden ergeben sich aus dem Saldo der zinspflichtigen bilanzierten Verbindlichkeiten und der vorhandenen liquiden Mittel sowie den Marktwerten der derivativen Finanzinstrumente.

Operative Aktiva. Als operative Aktiva gelten die Aktiva der Bilanz, ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel sowie der kurz- und langfristigen Derivate, aktiven latenten Steuern und Ertragsteuerforderungen und anderen finanziellen Vermögenswerten, zuzüglich der diskontierten Wechsel aus Lieferungen und Leistungen, abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Operating Leasing. Eine Form des Leasing, die der Miete weitgehend ähnlich ist. Die bilanzielle Zurechnung und Aktivierung des Leasingobjekts erfolgt beim Leasinggeber.

Rating. Standardisierte Kennziffer auf den internationalen Finanzmärkten zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Schuldners. Die Einstufung resultiert aus der wirtschaftlichen Analyse des Schuldners durch spezialisierte Ratingunternehmen.

ROCE. Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return On Capital Employed). Wir definieren RoCE als das Verhältnis von EBIT zu operativen Aktiva zum Stichtag.

SIC. Standing Interpretation Committee (Vorgänger des International Financial Reporting Interpretations Committee, IFRIC).

US GAAP. United States Generally Accepted Accounting Principles (US-amerikanische Rechnungslegung). Diese Regelungen werden in verbindliche und richtungsvorgebende Regelungen zur Rechnungslegung eingeteilt.

Währungsswap (Currency Swap). Tausch von Kapitalbeträgen in unterschiedlichen Währungen. Wird oft bei der Emission von Anleihen eingesetzt, bei denen die Emissionswährung nicht der Landeswährung des Emittenten entspricht.

Zinsswap. Ein Zinsswap ist der Austausch von Zinszahlungen zwischen zwei Partnern. Dadurch können z. B. variable Zinsen in feste getauscht werden oder umgekehrt.