Pro forma (alte Struktur)

Division Automotive Systems

Umsatzanstieg um 10,7 % - Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 3,5 % - Anstieg des bereinigten EBIT um 9,4 %

Absatz
Im Geschäftsbereich Elektronische Brems- und Sicherheitssysteme wurden im Geschäftsjahr 2007 15,7 Mio elektronische Bremssysteme verkauft. Der Markt in Nordamerika entwickelte sich erneut erfreulich. Dort erreichten wir mit 2,9 Mio ESC-Einheiten eine Absatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr um 45,1 %. Den Absatz von Raddrehzahlsensoren konnten wir um 8,5 % auf ca. 64 Mio Stück erhöhen.

Die Verkaufszahlen im Geschäftsbereich Hydraulische Bremssysteme konnten wir erneut steigern. Dies ist im Wesentlichen auf ein verstärktes Neugeschäft und gestiegene Absatzzahlen auf Kundenseite zurückzuführen. Bei Bremskraftverstärkern konnten wir das Volumen um 9,1 % auf 13,4 Mio Einheiten erhöhen. Bei Bremssätteln erzielten wir eine Steigerung um 1,8 % auf 34,5 Mio Einheiten.

Der Geschäftsbereich Fahrwerk & Antrieb erreichte deutliche Absatzerhöhungen in den Produktgruppen Diesel- Steuergeräte, Ölsensoren und elektronische Luftfedern.

Im Geschäftsbereich Elektrische Antriebe reduzierte sich das Volumen im Berichtsjahr.

Der Geschäftsbereich Karosserie & Fahrberechtigungssysteme erzielte insgesamt einen Volumenanstieg, am deutlichsten in der Produktgruppe Sitz-Steuergeräte.

Umsatzanstieg um 10,7 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen bereinigten Umsatzes um 3,5 %
Die Division Automotive Systems steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 % auf 6.636,7 Mio € (Vj. 5.994,4 Mio €). Das Automobilelektronik-Geschäft von Motorola trug mit 1.090,7 Mio € zum Umsatz bei. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 3,5 %.

Die Umsatzsteigerungen im Vergleich zum Vorjahr sind im Wesentlichen auf höhere Absatzzahlen bei ESC, Bremskraftverstärkern, Bremssätteln sowie Dieselmotorund Ölsensoren zurückzuführen. Das größte Umsatzwachstum wurde im Geschäftsbereich Elektronische Brems- und Sicherheitssysteme erreicht, unter anderem durch die in den USA höheren Ausstattungsraten der Fahrzeuge mit ESC.

Anstieg des EBITDA um 19,5 %
Das EBITDA der Division Automotive Systems verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 162,2 Mio € bzw. 19,5 % auf 996,0 Mio € (Vj. 833,8 Mio €). Das EBITDA in % vom Umsatz erreichte 15,0 % (Vj. 13,9 %).

Ergebnisanstieg um 25,6 %; Anstieg des bereinigten EBIT um 9,4 %
Die Division Automotive Systems steigerte das operative Ergebnis (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um 25,6 % auf 668,3 Mio € (Vj. 532,2 Mio €) und erreichte eine Umsatzrendite von 10,1 % (Vj. 8,9 %) sowie eine Kapitalrendite (ROCE) von 16,3 % (Vj. 13,8 %). Das Automobilelektronik- Geschäft von Motorola trug mit 3,1 Mio € zum EBIT bei. Hierin sind Aufwendungen für Integration sowie Restrukturierungsaufwendungen enthalten. Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte ergibt sich ein Anstieg des bereinigten EBIT um 59,4 Mio € bzw. 9,4 % auf 689,9 Mio € (Vj. 630,5 Mio €). Die bereinigte Umsatzrendite beträgt 11,4 % (Vj. 10,5 %).

Sondereffekte 2007
Im Rahmen der fortschreitenden Integration des Automobilelektronik- Geschäfts von Motorola entstanden im Berichtszeitraum Aufwendungen für Integration in Höhe von 25,9 Mio € und Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 8,1 Mio €, einschließlich der Aufwendungen im Zusammenhang mit den im ersten Quartal 2007 abgeschlossenen Verhandlungen über den Sozialplan für das Werk Angers, Frankreich.

Zur Optimierung der Produktionsorganisation in Deutschland sowie zur Verbesserung der Kostenstruktur im Bereich Elektrische Antriebe wurde der Standort Haldensleben bis auf kleinere Restabwicklungsaktivitäten Ende 2007 geschlossen. Die dortigen Aktivitäten wurden nach Berlin verlagert. Dadurch fielen im Berichtszeitraum Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 5,8 Mio € an.

Die Continental Teves Japan Inc. verkaufte mit Wirkung zum 1. Januar 2008 wesentliche Teile des Werkgeländes inklusiv der dazugehörenden Gebäude und Maschinen am Standort Hiroshima, Japan, an die Nisshinbo Industries Inc. zum symbolischen Wert von 1 Yen, um die Kosten einer Werkschließung zu vermeiden. Gemäß den IFRS-Vorschriften ist der Buchwert auf den erwarteten Verkaufspreis außerordentlich abzuschreiben. Hieraus ergibt sich ein Impairment in Höhe von 3,6 Mio €.

Aus der in 2006 begonnenen Verlagerung von Produktionskapazität aus dem Werk Ebbw Vale, Großbritannien, in das slowakische Werk Zvolen entstand im Jahr 2007 ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 1,4 Mio €.

Im Zusammenhang mit den bei Erwerb des Automobilelektronik- Geschäfts von Motorola übernommenen und nicht genutzten Mietflächen in der Nähe von Detroit, USA, wurde eine weitere Rückstellung in Höhe von 5,2 Mio € gebildet, da eine Untervermietung nicht möglich ist.

Für das Jahr 2007 beträgt die Belastung durch Sondereffekte für die Division Automotive Systems insgesamt 50,0 Mio €.

Sondereffekte 2006
Zur Verbesserung der Kostenstruktur im Bereich Radbremse wurde im Jahr 2006 Produktionskapazität aus dem Werk Ebbw Vale, Großbritannien, in das slowakische Werk Zvolen verlagert. In diesem Zusammenhang fielen im Vorjahr Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 28,0 Mio € an.

Klagen ehemaliger Arbeitnehmer wegen der Schließung des Standorts Gretz, Frankreich, der Division Automotive Systems sind 2006 rechtskräftig abgewiesen worden. Die dafür gebildete Rückstellung in Höhe von 9,9 Mio € wurde aufgelöst.

Ende 2006 wurde beschlossen, die im Zusammenhang mit dem Erwerb des Automobilelektronik-Geschäfts von Motorola übernommenen Mietflächen in der Nähe von Detroit, USA, ab 2007 nicht weiter zu nutzen. Der zugehörige Mietvertrag läuft erst Ende 2025 aus. Zum Jahresende 2006 wurde davon ausgegangen, dass eine Untervermietung des freizugebenden Gebäudes die laufenden Mietkosten nicht decken würde. Grund für diese Annahme sind wahrscheinliche Abschläge, nicht vermietbare Teilflächen sowie nicht weiterzugebende Kostenzuschläge für Mietereinbauten, die über die Mietraten abzugelten waren. Deshalb wurde eine Rückstellung in Höhe von 11,5 Mio € gebildet. Darüber hinaus ergab sich ein außerordentlicher Abschreibungsbedarf in Höhe von 1,9 Mio €.

Im Zusammenhang mit dem Erwerb des Automobilelektronik- Geschäfts von Motorola ergaben sich im Jahr 2006 Integrationsaufwendungen in Höhe von 10,5 Mio €, im Wesentlichen für die Incentivierung von Mitarbeitern sowie die Nutzung von Motorola Inc. IT-Systemen. Im Rahmen der langfristigen Produktionsstrategie der Division Automotive Systems werden alle Standorte kontinuierlich hinsichtlich ihrer produktionstechnischen Effizienz und Kostenstruktur überprüft. Die hohen Produktionskosten in den Werken Angers, Frankreich, sowie Elma und Seguin, USA, verhinderten die Aufrechterhaltung der Produktion am jeweiligen Standort und führten zu Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 56,3 Mio €. Darin enthalten sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 10,7 Mio €.

Für das Jahr 2006 beträgt die Belastung durch Sondereffekte für die Division Automotive Systems insgesamt 98,3 Mio €.

Beschaffung
Im Jahr 2007 erhöhten sich erneut die Rohmaterialpreise, bedingt durch eine weiterhin anhaltende hohe Nachfrage aus den Emerging Markets. Der dadurch resultierende Kostendruck insbesondere bei Mechaniklieferanten führte erneut zur weiteren Konsolidierung der Marktteilnehmer. Die 2006 implementierte Neuorganisation des Einkaufs führte zur Verstärkung der globalen Beschaffung. Der Anteil des Einkaufsvolumens aus Niedriglohnländern konnte weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus wurde die Asien-Strategie durch Aufbau lokaler Bezugsquellen unterstützt.

Forschung und Entwicklung
Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 58,7 Mio € bzw. 12,3 % auf 535,4 Mio € (Vj. 476,7 Mio €) und beträgt damit 8,1 % vom Umsatz (Vj. 8,0 %).

Das Automobilelektronik-Geschäft von Motorola generierte im Jahr 2007 einen Aufwand für Forschung und Entwicklung in Höhe von 108,3 Mio €. Darüber hinaus wurde der Aufwand für Forschung und Entwicklung in dem Geschäftsbereich Elektronische Brems- und Sicherheitssysteme sowie im Bereich Hybridantriebe weiter erhöht.

Abschreibungen
Die Abschreibungen erhöhten sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2006 um 26,1 Mio € auf 327,7 Mio € (Vj. 301,6 Mio €) und betragen 4,9 % vom Umsatz (Vj. 5,0 %). Darin enthalten waren im Jahr 2007 außerplanmäßige Wertminderungen für Sachanlagen in Höhe von insgesamt 5,9 Mio € (Vj. 12,6 Mio €).

Operative Aktiva
Die operativen Aktiva der Division Automotive Systems stiegen per 31. Dezember 2007 gegenüber dem Vorjahr um 229,8 Mio € auf 4.092,8 Mio € (Vj. 3.863,0 Mio €). Wesentlichen Anteil hieran hatte die Akquisition von AP Italia mit 101,2 Mio €. Gegenläufig wirkten Währungskurseffekte in Höhe von 134,2 Mio €.

Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 91,5 Mio € von 3.238,3 Mio € auf 3.329,8 Mio €. Der Zugang erfolgte im Wesentlichen bei den Sachanlagen, die sich auf 1.480,7 Mio € (Vj. 1.387,6 Mio €) erhöhten. Neben den Zugängen aus der erstmaligen Konsolidierung der AP Italia in Höhe von 22,4 Mio € führten die die Abschreibungen übersteigenden Investitionen in das Sachanlagevermögen zu Nettozugängen in Höhe von 131,4 Mio €. Ein gegenläufiger Effekt in Höhe von 46,8 Mio € resultierte aus Währungskursveränderungen. Der bei der Akquisition von AP Italia entstandene Goodwill in Höhe von 47,1 Mio € wurde durch negative Währungskurseffekte überkompensiert.

Das Working Capital erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2006 um 109,3 Mio € auf 620,3 Mio €. Aus Wechselkursveränderungen resultierte eine Verringerung des Working Capital um 20,5 Mio €. Die Vorratsbestände erhöhten sich um 66,6 Mio € auf 439,9 Mio € (Vj. 373,3 Mio €). Die Forderungen lagen mit 835,9 Mio € um 3,1 Mio € unterhalb des Vorjahreswertes. Die operativen Verbindlichkeiten verringerten sich um 45,8 Mio € auf 655,5 Mio € (Vj. 701,3 Mio €). Auch hier überstiegen negative Währungskursveränderungen den Zugang aus der Akquisition von AP Italia.

Investitionen
Der Bilanzzugang der Division Automotive Systems in Höhe von 432,5 Mio € lag um 73,1 Mio € über dem Vorjahreswert (359,4 Mio €). Die Investitionsquote beträgt 6,5 % (Vj. 6,0 %).

Für das von Motorola erworbene Automobilelektronik-Geschäft ergaben sich Investitionen in Höhe von 77,8 Mio € (Vj. 11,9 Mio €).

Im Geschäftsbereich Elektronische Brems- und Sicherheitssysteme wurde, aufgrund gestiegener Nachfrage nach ESC und ABS-Systemen in Amerika und Europa, weiterhin in die Erweiterung der Produktionskapazitäten sowie in die Realisierung eines neuen Fertigungskonzeptes investiert.

Der Geschäftsbereich Hydraulische Bremssysteme investierte in den Aufbau eines neuen Produktionsstandortes in Changshu, China. Darüber hinaus wurden an verschiedenen Standorten Investitionen für die Umsetzung eines neuen Fertigungskonzepts getätigt.

Im Geschäftsbereich Fahrwerk & Antrieb wurde insbesondere in den Aufbau von Fertigungskapazitäten für Getriebe-Steuergeräte investiert.

Der Geschäftsbereich Telematik hat die Fertigungskapazitäten in den USA und China erweitert.

Mitarbeiter
Die Mitarbeiterzahl der Division Automotive Systems erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 2.159 bzw. 7,1 % auf 32.357 (Vj. 30.198) Personen. Durch den Erwerb von AP Italia ergab sich eine Steigerung der Mitarbeiterzahl zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung um 510 Personen. Durch die positive Volumenentwicklung wurden in Varzea Paulista, Brasilien, 167 neue Mitarbeiter eingestellt und in Budapest, Ungarn, 114 Mitarbeiter. In Ebbw Vale, Großbritannien, wurden aufgrund der Restrukturierung 148 Mitarbeiter abgebaut. In Sibiu, Rumänien ergab sich ein Anstieg der Beschäftigtenzahl um 104 Personen aufgrund positiver Volumenentwicklung und des weiteren Ausbaus der F&E-Aktivitäten. Durch die positive Volumenentwicklung in der Elektronik wurden weltweit 668 neue Mitarbeiter eingestellt. Durch den Aufbau des Werkes Zvolen, Slowakei, wurden 175 neue Mitarbeiter eingestellt.

Automotive Systems in Mio €
  2007 2006 Veränderung in %
Umsatz 6.636,7 5.994,4 10,7
EBITDA 996,0 833,8 19,5
in % vom Umsatz 15,0 13,9
EBIT 668,3 532,2 25,6
in % vom Umsatz 10,1 8,9
Forschungs- und Entwicklungskosten 535,4 476,7 12,3
Abschreibungen1 327,7 301,6 8,7
Operative Aktiva 4.092,8 3.863,0 5,9
EBIT in % von operativen Aktiva 16,3 13,8
Investitionen2 432,5 359,4 20,3
Mitarbeiter am Jahresende (Anzahl)3 32.357 30.198 7,1
 
Umsatz bereinigt4 6.033,2 5.994,4 0,6
EBIT bereinigt5 689,9 630,5 9,4
EBIT bereinigt in % vom Umsatz 11,4 10,5

Die Entwicklungen der Divisionen Pkw-Reifen, Nfz-Reifen und ContiTech entsprechen den Ausführungen auf den Seiten 87 ff des Lageberichts.

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EBIT. Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Earnings Before Interest and Taxes). Wir verstehen EBIT als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, korrigiert um den Zinssaldo. Seit 2002 entspricht durch den Wegfall von planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill das EBITA dem EBIT.

Asset-Backed-Securitization-Programm. Im Rahmen dieser Programme werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pro Land zusammengefasst und jeweils als Pool an Finanzierungsgesellschaften verkauft, die sich durch Ausgabe von Commercial Papers am Kapitalmarkt refinanzieren.

Ausschüttungsquote. Die Ausschüttungsquote ergibt sich aus dem Verhältnis der Dividende für das Geschäftsjahr zum Ergebnis pro Aktie.

Continental Value Contribution (CVC). stellt den absoluten Wertbeitrag sowie Delta CVC die Veränderung des absoluten Wertbeitrags im Vergleich zum Vorjahr dar. Um den Wertbeitrag zu messen, wird vom RoCE die erforderliche Mindestverzinsung subtrahiert. Diese Mindestverzinsung wird von dem für den Continental- Konzern errechneten durchschnittlichen, gewichteten Kapitalkostensatz (WACC) abgeleitet. Zur Berechnung des CVC wird der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkotensatz vom RoCE subtrahiert und mit den operativen Aktiva zum Stichtag multipliziert. Anhand der Veränderung des absoluten Wertbeitrags, gemessen durch Delta CVC, verfolgen wir, inwieweit Managementeinheiten Wert schaffend wachsen oder Ressourcen effizienter einzusetzen sind.

Defined Benefit Obligation (DBO). Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf der Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die DBO entspricht der PBO (Projected Benefit Obligation).

Derivative Finanzinstrumente. Hierbei handelt es sich um Geschäfte, mit denen Zins- und/oder Währungsrisiken gesteuert werden.

EBITA. EBIT vor planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill.

Finanzierungsleasing. Beim Finanzierungsleasing überträgt der Leasinggeber das Investitionsrisiko auf den Leasingnehmer. Der Leasinggeber trägt somit nur das Kreditrisiko und eventuell vereinbarte Dienstleistungen. Der Leasingnehmer ist wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögensgegenstandes. Kennzeichen solcher Verträge ist eine feste Grundmietzeit, innerhalb derer eine Kündigung durch den Leasingnehmer ausgeschlossen ist.

Gearing Ratio. Die Nettofinanzschulden dividiert durch das Eigenkapital ergeben die Gearing Ratio.

Hedgegeschäft. Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen durch Abschluss eines gegenläufigen Sicherungsgeschäftes, gewöhnlich in der Form eines Termingeschäftes.

IAS. International Accounting Standards. Die früheren, zum Teil noch gültigen Bilanzrichtlinien, herausgegeben vom IASB.

IFRIC. International Financial Reporting Interpretations Committee. Ausschuss zur Bestimmung von Anwendungssachverhalten im Rahmen bestehender IFRS bzw. IAS.

IFRS. International Financial Reporting Standards. Die herausgegebenen Bilanzrichtlinien des IASB.

Nettofinanzschulden. Die Nettofinanzschulden ergeben sich aus dem Saldo der zinspflichtigen bilanzierten Verbindlichkeiten und der vorhandenen liquiden Mittel sowie den Marktwerten der derivativen Finanzinstrumente.

Operative Aktiva. Als operative Aktiva gelten die Aktiva der Bilanz, ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel sowie der kurz- und langfristigen Derivate, aktiven latenten Steuern und Ertragsteuerforderungen und anderen finanziellen Vermögenswerten, zuzüglich der diskontierten Wechsel aus Lieferungen und Leistungen, abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Operating Leasing. Eine Form des Leasing, die der Miete weitgehend ähnlich ist. Die bilanzielle Zurechnung und Aktivierung des Leasingobjekts erfolgt beim Leasinggeber.

Rating. Standardisierte Kennziffer auf den internationalen Finanzmärkten zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Schuldners. Die Einstufung resultiert aus der wirtschaftlichen Analyse des Schuldners durch spezialisierte Ratingunternehmen.

ROCE. Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return On Capital Employed). Wir definieren RoCE als das Verhältnis von EBIT zu operativen Aktiva zum Stichtag.

SIC. Standing Interpretation Committee (Vorgänger des International Financial Reporting Interpretations Committee, IFRIC).

US GAAP. United States Generally Accepted Accounting Principles (US-amerikanische Rechnungslegung). Diese Regelungen werden in verbindliche und richtungsvorgebende Regelungen zur Rechnungslegung eingeteilt.

Währungsswap (Currency Swap). Tausch von Kapitalbeträgen in unterschiedlichen Währungen. Wird oft bei der Emission von Anleihen eingesetzt, bei denen die Emissionswährung nicht der Landeswährung des Emittenten entspricht.

Zinsswap. Ein Zinsswap ist der Austausch von Zinszahlungen zwischen zwei Partnern. Dadurch können z. B. variable Zinsen in feste getauscht werden oder umgekehrt.