Konzernbilanz

 

 

Aktiva
Mio € Anhang Nr. 31.12.2008 31.12.2007
nach PPA
Anpassungen
31.12.2007
vor PPA
Anpassungen
Goodwill 10 6.384,1 7.594,8 7.289,2
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 10 2.522,7 2.980,7 2.979,8
Sachanlagen 11 6.122,2 5.970,6 5.968,6
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 12 19,9 29,5 29,5
Anteile an assoziierten Unternehmen 13 718,3 792,1 766,4
Sonstige Finanzanlagen 14 14,2 24,1 23,8
Aktive latente Steuern 15 391,3 97,9 162,6
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 24 116,0 77,5 77,5
Langfristige Derivate und verzinsliche Anlagen 28 16,6 19,5 19,5
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 16 34,1 48,0 48,0
Sonstige Vermögenswerte 17 9,0 19,0 19,0
Langfristige Vermögenswerte   16.348,4 17.653,7 17.383,9
Vorräte 18 2.570,5 2.536,2 2.535,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19 3.287,5 3.943,4 3.943,6
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 16 126,8 196,7 190,3
Sonstige Vermögenswerte 17 543,0 574,8 577,3
Ertragsteuerforderungen 26 148,0 250,7 257,9
Kurzfristige Derivate und verzinsliche Anlagen 28 47,8 51,5 51,5
Flüssige Mittel 20 1.569,4 2.199,4 2.199,4
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 21 46,5 571,2 597,8
Kurzfristige Vermögenswerte   8.339,5 10.323,9 10.353,7
Bilanzsumme   24.687,9 27.977,6 27.737,6
Passiva
Mio € Anhang Nr. 31.12.2008 31.12.2007
nach PPA
Anpassungen
31.12.2007
vor PPA
Anpassungen
Gezeichnetes Kapital   432,6 414,0 414,0
Kapitalrücklage   3.097,9 2.808,7 2.808,7
Kumulierte einbehaltene Gewinne   2.217,2 3.624,8 3.614,4
Kumuliertes übriges Eigenkapital   −482,3 −253,9 −253,9
Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital   5.265,4 6.593,6 6.583,2
Anteile in Fremdbesitz   264,5 263,6 272,9
Eigenkapital 22 5.529,9 6.857,2 6.856,1
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 24 669,7 688,6 688,6
Rückstellungen für latente Steuern 15 401,7 390,4 525,2
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken 25 429,7 500,0 466,0
Langfristiger Anteil der Finanzschulden 27 9.768,3 9.872,6 9.872,6
Langfristige übrige finanzielle Verbindlichkeiten 29 67,4 73,5
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 31 40,9 42,4 42,4
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten   11.310,3 11.561,4 11.668,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30 2.469,8 2.763,4 2.758,9
Ertragsteuerverbindlichkeiten 26 507,8 559,7 532,7
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken 25 1.026,3 1.127,8 842,6
Finanzschulden 27 2.349,0 3.255,2 3.254,2
Kurzfristige übrige finanzielle Verbindlichkeiten 29 889,2 928,7 902,9
Sonstige Verbindlichkeiten 31 566,0 681,4 679,1
Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten 32 39,6 242,8 242,8
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten   7.847,7 9.559,0 9.213,2
Bilanzsumme   24.687,9 27.977,6 27.737,6

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EBIT. Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Earnings Before Interest and Taxes). Wir verstehen EBIT als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, korrigiert um den Zinssaldo. Seit 2002 entspricht durch den Wegfall von planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill das EBITA dem EBIT.

Asset-Backed-Securitization-Programm. Im Rahmen dieser Programme werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pro Land zusammengefasst und jeweils als Pool an Finanzierungsgesellschaften verkauft, die sich durch Ausgabe von Commercial Papers am Kapitalmarkt refinanzieren.

Ausschüttungsquote. Die Ausschüttungsquote ergibt sich aus dem Verhältnis der Dividende für das Geschäftsjahr zum Ergebnis pro Aktie.

Continental Value Contribution (CVC). stellt den absoluten Wertbeitrag sowie Delta CVC die Veränderung des absoluten Wertbeitrags im Vergleich zum Vorjahr dar. Um den Wertbeitrag zu messen, wird vom RoCE die erforderliche Mindestverzinsung subtrahiert. Diese Mindestverzinsung wird von dem für den Continental-Konzern errechneten durchschnittlichen, gewichteten Kapitalkostensatz (WACC) abgeleitet. Zur Berechnung des CVC wird der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkotensatz vom RoCE subtrahiert und mit den operativen Aktiva zum Stichtag multipliziert. Anhand der Veränderung des absoluten Wertbeitrags, gemessen durch Delta CVC, verfolgen wir, inwieweit Managementeinheiten Wert schaffend wachsen oder Ressourcen effizienter einzusetzen sind.

Defined Benefit Obligation (DBO). Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf der Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die DBO entspricht der PBO (Projected Benefit Obligation).

Derivative Finanzinstrumente. Hierbei handelt es sich um Geschäfte, mit denen Zins- und/oder Währungsrisiken gesteuert werden.

EBITA. EBIT vor planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill.

Finanzierungsleasing. Beim Finanzierungsleasing überträgt der Leasinggeber das Investitionsrisiko auf den Leasingnehmer. Der Leasinggeber trägt somit nur das Kreditrisiko und eventuell vereinbarte Dienstleistungen. Der Leasingnehmer ist wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögensgegenstandes. Kennzeichen solcher Verträge ist eine feste Grundmietzeit, innerhalb derer eine Kündigung durch den Leasingnehmer ausgeschlossen ist.

Gearing Ratio. Die Nettofinanzschulden dividiert durch das Eigenkapital ergeben die Gearing Ratio.

Hedgegeschäft. Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen durch Abschluss eines gegenläufigen Sicherungsgeschäftes, gewöhnlich in der Form eines Termingeschäftes.

IAS. International Accounting Standards. Die früheren, zum Teil noch gültigen Bilanzrichtlinien, herausgegeben vom IASB.

IFRIC. International Financial Reporting Interpretations Committee. Ausschuss zur Bestimmung von Anwendungssachverhalten im Rahmen bestehender IFRS bzw. IAS.

IFRS. International Financial Reporting Standards. Die herausgegebenen Bilanzrichtlinien des IASB.

Netto-Finanzschulden. Die Netto-Finanzschulden ergeben sich aus dem Saldo der zinspflichtigen bilanzierten Verbindlichkeiten und der vorhandenen liquiden Mittel sowie den Marktwerten der derivativen Finanzinstrumente.

Operative Aktiva. Als operative Aktiva gelten die Aktiva der Bilanz, ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel sowie der kurz- und langfristigen Derivate, aktiven latenten Steuern und Ertragsteuerforderungen und anderen finanziellen Vermögenswerten, zuzüglich der diskontierten Wechsel aus Lieferungen und Leistungen, abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Operating Leasing. Eine Form des Leasing, die der Miete weitgehend ähnlich ist. Die bilanzielle Zurechnung und Aktivierung des Leasingobjekts erfolgt beim Leasinggeber.

Rating. Standardisierte Kennziffer auf den internationalen Finanzmärkten zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Schuldners. Die Einstufung resultiert aus der wirtschaftlichen Analyse des Schuldners durch spezialisierte Ratingunternehmen.

ROCE. Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return On Capital Employed). Wir definieren ROCE als das Verhältnis von EBIT zu durchschnittlichen operativen Aktiva des Geschäftsjahres.

SIC. Standing Interpretation Committee (Vorgänger des International Financial Reporting Interpretations Committee, IFRIC).

US GAAP. United States Generally Accepted Accounting Principles (US-amerikanische Rechnungslegung). Diese Regelungen werden in verbindliche und richtungsvorgebende Regelungen zur Rechnungslegung eingeteilt.

Währungsswap (Currency Swap). Tausch von Kapitalbeträgen in unterschiedlichen Währungen. Wird oft bei der Emission von Anleihen eingesetzt, bei denen die Emissionswährung nicht der Landeswährung des Emittenten entspricht.

FAS. Statements of Financial Accounting Standards. Die herausgegebenen Bilanzrichtlinien oder Ergänzungen des FASB.

FASB. Financial Accounting Standards Board. Ausschuss zur Festlegung von Bilanzrichtlinien für US GAAP.

Zinsswap. Ein Zinsswap ist der Austausch von Zinszahlungen zwischen zwei Partnern. Dadurch können z. B. variable Zinsen in feste getauscht werden oder umgekehrt.

EBITDA. Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization). EBIT vor Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände, d. h. sowohl auf Anlagen und Maschinen als auch auf Firmenwerte übernommener Unternehmen.

IASB. International Accounting Standards Board. Ausschuss zur Festlegung von internationalen Bilanzrichtlinien.

PPA. Purchase Price Allocation (Kaufpreisallokation). Aufteilung des Kaufpreises im Rahmen eines Unternehmenserwerbs auf die identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden. Nachträgliche Eröffnungsbilanzanpassungen – resultierend aus Unterschieden zwischen vorläufigen und finalen Zeitwerten zum Erstkonsolidierungszeitpunkt – werden als „PPA Anpassung“ berücksichtigt.

Weighted Average Cost of Capital (WACC). Der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkostensatz, bestehend aus der anteiligen Verzinsung des Fremd- sowie Eigenkapitals.

Zinscap. Ein Zinscap regelt eine Zinsobergrenze für variable Zinsen im Zusammenhang mit einem nominalen Verschuldungsbetrag. Insofern die variablen Zinssätze diese Obergrenze übersteigen, erhält der Inhaber des Zinscap einen Ertrag in Höhe des Differenzbetrags zur Obergrenze als Kompensation. Als Gegenleistung wird eine Prämie für diesen Zinscap bezahlt.