Verantwortungsbewusstes Handeln

 

Continental agiert wert- und werteorientiert. Wir wirtschaften nachhaltig und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung: Wir schaffen Werte.

CSR-Richtlinie verabschiedet
Continental bekennt sich zur nachhaltigen Verantwortung „Corporate Social Responsibility“ (CSR). Wir schaffen Werte, wirtschaften nachhaltig und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Das heißt: Continental agiert wert- und werteorientiert – weltweit. Dazu verabschiedete der Vorstand im Juni 2008 die CSR-Richtlinie. Sie leitet sich aus den Unternehmensleitlinien „Basics“ ab und dokumentiert unsere Grundwerte und Prinzipien:

  • Wir respektieren die Gesetze und Kulturen der Länder in denen wir tätig sind.
  • Wir leben und arbeiten nach ethischen Prinzipien und rechtlichen Grundsätzen, die wir in unserem Verhaltenskodex niedergeschrieben haben.
  • Wir handeln stets ehrlich und integer.
  • Wir führen mit allen gesellschaftlichen Gruppen einen offenen und konstruktiven Dialog.
  • Wir achten die Interessen unserer Stakeholder (Kunden, Anteilseigner, Mitarbeiter, Lieferanten) und beteiligen sie angemessen an unserem Erfolg.
  • Wir handeln umweltbewusst und schützen damit nachhaltig Klima und Ressourcen.
  • Wir sichern durch unser Handeln den langfristigen Unternehmenserfolg.

„Diversity-Team“ erweitert
Unsere „Diversity-Aktivitäten“ (Heterogenität der Beschäftigten) haben wir 2008 mit dem dafür erweiterten „Diversity-Team“ nochmals forciert. Das tun wir nicht nur, um die Chancengleichheit zu fördern und fest im Unternehmen zu verankern, sondern auch im Hinblick auf die weitere Internationalisierung von Continental. Drei Aspekte stehen dabei im Vordergrund:

  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen durch Kinderbetreuungsangebote oder flexible Arbeitszeiten, beispielsweise Teilzeit oder Heimarbeit, unterstützt werden. Wir wollen Leistungsträger im Unternehmen halten und fördern. Dabei richtet sich der Fokus nicht zuletzt auf weibliche Beschäftigte, die z. B. durch Seminare und Mentoringprogramme unterstützt werden. So wollen wir insbesondere unsere Frauenförderung ausbauen.
  • Verstärkung der internationalen Rekrutierung und Personalentwicklung. Den Prognosen zufolge wird künftig in vielen Ländern Mangel an hochqualifizierten Mitarbeitern herrschen. Wir bemühen uns intensiv darum, die „richtigen“ Mitarbeiter zum „richtigen“ Zeitpunkt am „richtigen“ Platz einsetzen zu können.
  • Des Weiteren schauen wir sehr genau auf die demographische Entwicklung. Dafür haben wir spezielle Programme und Konzepte entwickelt, die auf Arbeitsplätze und Aufgabenbereiche für ältere Arbeitnehmer ausgerichtet sind.

Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“
Continental füllt die Verpflichtung bezüglich in Sachen „Diversity“ nicht nur innerbetrieblich mit Leben, sondern bekennt sich auch nach außen dazu. Dies haben wir im Dezember 2008 mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“, einer Initiative zur Förderung der Vielfalt in Unternehmen, verdeutlicht. Sie soll die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt in der Unternehmenskultur voranbringen. Damit schaffen die Firmen ein Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. In einer offenen Unternehmenskultur fühlen sich alle Beschäftigten im Unternehmen und im Arbeitsmarkt anerkannt und einbezogen, so der Grundgedanke. Die von zahlreichen Unternehmen getragene Initiative „Charta der Vielfalt“ wird von der Bundesregierung unterstützt, Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Programm zur demographischen Entwicklung
Die demographische Entwicklung in den westlichen Industrienationen wird in den kommenden Jahren erhebliche Herausforderungen an die Unternehmen stellen. Die Gruppe der älteren Arbeitnehmer wird sich vergrößern. Wir gehen davon aus, dass sich allein in Deutschland die Anzahl der älteren Mitarbeiter in unseren Fertigungsstätten bis zum Jahr 2015 verdreifachen wird.

Um dieser Veränderung Rechnung zu tragen, haben wir bereits im Jahr 2005 unser „Demographie-Programm“ gestartet. 2008 wurde ein elektronisches Bewertungssystem eingeführt, mit dessen Hilfe die Eignung von Arbeitsplätzen für die veränderten Leistungsmerkmale älterer Produktionsmitarbeiter gemessen, dokumentiert, statistisch ausgewertet und ins Verhältnis zu dem zu erwartenden Bedarf in unseren Werken gesetzt werden kann. Das System weist außerdem auf ergonomische Verbesserungsmaßnahmen hin. Es geht einerseits um die Qualität und Gestaltung der Arbeitsbedingungen und die Arbeitsorganisation an den Produktionsarbeitsplätzen; andererseits berücksichtigen wir die gesundheitsbedingte Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Demnach gestalten wir eine Anzahl von Arbeitsplätzen in der Weise, dass auch ältere Beschäftigte entsprechend ihres veränderten Leistungsprofils mit gewohnt hoher Leistung zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens und zum persönlichen Erfolg beitragen können.

Der mit fortschreitendem Alter statistisch zu erwartenden Zunahme von Erkrankungen begegnen wir mit medizinischen und psychologischen Programmen, die ein ausgeprägteres Gesundheitsbewusstsein bei den Mitarbeitern in sämtlichen Unternehmensbereichen erzeugen sollen. Flankierend bieten wir Programme zur Gesundheitsförderung wie beispielsweise Krebsvorsorge und Grippeimpfungen sowie Unterstützung auf psychosozialem Gebiet.

ContiRunningDay 2008
Wie man mit einer gemeinsamen Aktion über Grenzen hinweg verbindend wirken, der Gesundheitsförderung dienen und sich zudem sinnvoll engagieren kann, bewies der ContiRunningDay im Oktober 2008. Rund 10.000 Continental-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter gingen am 11. Oktober an den Start, um für einen guten Zweck zu laufen oder zu walken. Das zentrale Motto lautete „fit for the future“. Weltweit nahmen Beschäftigte in 20 Ländern an dem 24-Stunden-Sportevent teil. Den Auftakt machten die asiatischen Standorte, allen voran Japan. Den Schlusspunkt setzten viele Stunden später die Teilnehmer in den USA und Mexiko auf der anderen Seite des Globus. An zahlreichen Standorten fanden parallel zum ContiRunningDay lokale Wohltätigkeitsaktionen statt.

Zudem spendete der Continental-Konzern einen Betrag an eine Hilfsorganisation. Der ContiRunningDay war zugleich ein sportliches Zeichen für die erfolgreiche Integration aller neu hinzugekommenen Unternehmensteile, zum Beispiel Siemens VDO.

Vorbildlicher SchulwegPlaner im Internet
Gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen hat Continental die Online-Plattform SchulwegPlaner. de geschaffen – eines von vielen Beispielen für unser gesellschaftliches Engagement. Ziel dieses deutschlandweit einmaligen Projektes ist es, die Unfallzahlen mit Kindern auf dem Weg zur Schule zu verringern. Dass Schulwegsicherheit nach wie vor ein brisantes Thema ist, belegen die Statistiken: Im Schnitt verunglückt in Deutschland alle 14 Minuten ein Kind im Straßenverkehr. Weil ein Schwerpunkt unserer Arbeit Innovationen und Produkte für die Verkehrssicherheit betrifft, lag die Verbindung zur Schulwegsicherheit nahe.

Der SchulwegPlaner ermöglicht eine systematische Erfassung von Gehwegen, Fußgängerüberwegen, Ampeln oder auch Unfallschwerpunkten und eine entsprechend genaue Festlegung eines möglichst sicheren Schulwegs. Der fertige Plan lässt sich ganz einfach am PC ausdrucken. Schritt für Schritt kann er jederzeit am eigenen Rechner ergänzt oder verändert werden. Seit Herbst 2007 „online“, arbeiten inzwischen zahlreiche deutsche Schulen mit diesem Instrument.

Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin wurde der SchulwegPlaner vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet. Die Initiative des Ministeriums mit dem Titel „Wege ins Netz“ prämierte Projekte, die Menschen auf sinnvolle Weise an das Internet heranführen. Bei diesem Wettbewerb erreichte das Verkehrssicherheitsprojekt unter 139 Bewerbern den ersten Platz.

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