Vermögenslage

 

Bilanzsumme
Die Bilanzsumme reduzierte sich um 3.049,7 Mio € auf 24.687,9 Mio € (Vj. 27.737,6 Mio €; ohne Berücksichtigung nachträglicher Eröffnungsbilanzanpassungen für Siemens VDO und Matador). Dies ist im Wesentlichen auf das Goodwill Impairment, den Forderungsabbau und den Verkauf der Elektromotoren-Aktivitäten an Brose sowie die Rückführung kurzfristiger Finanzschulden zurückzuführen.

Langfristige Vermögenswerte
Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich um 1.035,3 Mio € auf 16.348,4 Mio € (Vj. 17.383,9 Mio €). Der Rückgang ergibt sich vor allem aus dem Goodwill Impairment in Höhe von 1.230,0 Mio € und den Abschreibungen der immateriellen Vermögenswerte aus PPA. Der Goodwill reduzierte sich um 905,1 Mio € auf 6.384,1 Mio € (Vj. 7.289,2 Mio €). Gegenläufig zum Goodwill Impairment wirkten nachträgliche Eröffnungsbilanzanpassungen in Höhe von 305,6 Mio €. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 457,1 Mio € auf 2.522,7 Mio € (Vj. 2.979,8 Mio €). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 153,6 Mio € auf 6.122,2 Mio € (Vj. 5.968,6 Mio €). Der Anstieg der aktiven latenten Steuern um 228,7 Mio € auf 391,3 Mio € (Vj. 162,6 Mio €) ist insbesondere auf die Aktivierung von Verlustvorträgen in Deutschland, auch im Zusammenhang mit der Zinsschranke, und der temporären Verlustsituation einzelner Auslandseinheiten zurückzuführen.

Kurzfristige Vermögenswerte
Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich um 2.014,2 Mio € auf 8.339,5 Mio € (Vj. 10.353,7 Mio €). Dieses ist vor allem auf den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der flüssigen Mittel und der zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte zurückzuführen. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 656,1 Mio € auf 3.287,5 Mio € (Vj. 3.943,6 Mio €) resultierte im Wesentlichen aus rückläufigen Umsätzen zum Jahresende 2008. Die hohen flüssigen Mittel im Vorjahr in Höhe von 2.199,4 Mio € in Folge des Erwerbs der Siemens VDO reduzierten sich im Berichtsjahr um 630,0 Mio € auf 1.569,4 Mio €, insbesondere aufgrund der Rückführung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten. Die Verringerung der zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte um 551,3 Mio € auf 46,5 Mio € (Vj. 597,8 Mio €) resultierte neben dem Verkauf der Elektromotoren-Aktivitäten an die Brose-Gruppe aus der Reklassifizierung eines im Vorjahr zur Veräußerung bestimmten Geschäftsbereichs, für den der im Vorjahr eingeleitete Verkaufsprozess gestoppt wurde. Der Abbau der Ertragsteuerforderungen um 109,9 Mio € auf 148,0 Mio € (Vj. 257,9 Mio €) resultierte insbesondere aus der Vereinnahmung von Steuerforderungen im Zusammenhang mit der rückwirkenden Verschmelzung der Siemens VDO Automotive AG auf die Continental Automotive GmbH.

Eigenkapital
Das Eigenkapital reduzierte sich um 1.326,2 Mio € auf 5.529,9 Mio € (Vj. 6.856,1 Mio €). Dies ist vor allem auf das negative Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen in Höhe von 1.123,5 Mio €, die Ausschüttung der Dividende für das Vorjahr in Höhe von 323,4 Mio € und negative Effekte aus der Umrechnung des Nettovermögens im Ausland in Höhe von 127,6 Mio € zurückzuführen. Gegenläufig wirkte die Wandlung der Wandelanleihe, die zu einer Eigenkapitalerhöhung von nominal 356,7 Mio € führte.

Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierten sich leicht um 358,0 Mio € auf 11.310,3 Mio € (Vj. 11.668,3 Mio €). Im Zusammenhang mit der temporären Verlustsituation einzelner Auslandseinheiten sanken die latenten Steuern um 123,5 Mio € auf 401,7 Mio € (Vj. 525,2 Mio €). Die langfristigen Finanzschulden konnten um 104,3 Mio € auf 9.768,3 Mio € (Vj. 9.872,6 Mio €) zurückgeführt werden.

Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierten sich um 1.365,5 Mio € auf 7.847,7 Mio € (Vj. 9.213,2 Mio €), hauptsächlich durch die Rückführung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten. Die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 289,1 Mio € auf 2.469,8 Mio € (Vj. 2.758,9 Mio €) resultiert aus rückläufigen Produktionsvolumina zum Jahresende. Der Rückgang der zur Veräußerung bestimmten Verbindlichkeiten um 203,2 Mio € auf 39,6 Mio € (Vj. 242,8 Mio €) resultierte neben dem Verkauf der Elektromotoren-Aktivitäten an die Brose-Gruppe aus der Reklassifizierung eines im Vorjahr zur Veräußerung bestimmten Geschäftsbereichs für den der im Vorjahr eingeleitete Verkaufsprozess gestoppt wurde. Der Anstieg der kurzfristigen Rückstellungen für sonstige Risiken um 183,7 Mio € auf 1.026,3 Mio € (Vj. 842,6 Mio €) resultierte insbesondere aus nachträglichen Eröffnungsbilanzanpassungen für Siemens VDO.

Konzernbilanz
Aktiva in Mio € 31.12.2008 31.12.2007
Goodwill 6.384,1 7.289,2
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 2.522,7 2.979,8
Sachanlagen1 6.122,2 5.968,6
Assoziierte Unternehmen 718,3 766,4
Sonstige langfristige Vermögenswerte 601,1 379,9
Langfristige Vermögenswerte 16.348,4 17.383,9
Vorräte 2.570,5 2.535,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.287,5 3.943,6
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 912,1 1.674,8
Flüssige Mittel 1.569,4 2.199,4
Kurzfristige Vermögenswerte 8.339,5 10.353,7
Bilanzsumme 24.687,9 27.737,6
     
Passiva in Mio € 31.12.2008 31.12.2007
Eigenkapital 5.529,9 6.856,1
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 11.310,3 11.668,3
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 2.469,8 2.758,9
Sonstige kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 5.377,9 6.454,3
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 7.847,7 9.213,2
Bilanzsumme 24.687,9 27.737,6
     
Netto-Finanzschulden 10.483,5 10.856,4
Gearing Ratio in % 189,6 158,3

Operative Aktiva
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Höhe der operativen Aktiva auf Konzernebene um 1.956,0 Mio € auf 17.286,1 Mio € (Vj. 19.242,1 Mio €) reduziert. Maßgeblich für diesen Rückgang sind das Impairment von 1.230,0 Mio € auf den im Rahmen des Erwerbs der Siemens VDO aktivierten Goodwill sowie planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus PPA aus dem Erwerb der Siemens VDO in Höhe von 499,6 Mio €. Der Verkauf der Elektromotoren- Aktivitäten an die Brose-Gruppe führte zu einem Abgang von operativen Aktiva in Höhe von 215,1 Mio €, der Verkauf der Phoenix Dichtungstechnik ergab einen Abgang von operativen Aktiva in Höhe von 20,2 Mio €. Die Verkaufsabsicht wurde im Jahresabschluss 2007 bereits durch Umgliederung der originären operativen Aktiva in die Positionen „Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte“ bzw. „Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten“ in Höhe von netto 218,8 Mio € bzw. 15,5 Mio € berücksichtigt. Weitere Abgänge betrafen den Geschäftsbereich Parking Systems sowie das Möbelfoliengeschäft der Benecke-Kaliko an die Renolit AG. Kleinere Zugänge ergaben sich insbesondere durch die Zukäufe der Gesellschaften Tikka Russland, Tikka Finnland und Oltas Türkei sowie durch die Aufnahme der FSC Italia in den Konsolidierungskreis.

Die Aktiva bzw. Passiva einer zum Verkauf anstehenden Gesellschaft der Division ContiTech sowie eines nicht zum Kerngeschäft gehörenden Geschäftsteils aus dem Non-OE-Bereich sind auf die Positionen „Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte“ und „Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten“ umgegliedert worden. Hierdurch entstanden auf den den operativen Aktiva zuzurechnenden Positionen „Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte“ bzw. „Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten“ Zugänge in Höhe von 41,7 Mio €, bzw. 39,6 Mio €, verbunden mit einem entsprechenden Abgang auf den originären aktiven und passiven Bilanzpositionen. Gegenläufig wirkte auf diesen Positionen die Rückbuchung eines Unternehmensbereichs, für den der im Vorjahr eingeleitete Verkaufsprozess gestoppt wurde.

Die langfristigen Vermögenswerte weisen einen Betrag von 15.824,0 Mio € auf und liegen damit um 1.299,7 Mio € unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultiert insbesondere aus Goodwill mit -905,1 Mio € auf 6.384,1 Mio € sowie aus den sonstigen immateriellen Vermögenswerten mit -457,1 Mio € auf 2.522,7 Mio €. Dem Goodwill Impairment steht ein Goodwillzugang in Höhe von 305,6 Mio € aus der nachträglichen Feststellung der Eröffnungsbilanzwerte aus der Übernahme der Siemens VDO gegenüber. Zusätzlich wirkte ein Anstieg der Sachanlagen in Höhe von 153,6 Mio € auf 6.122,2 Mio € erhöhend auf die langfristigen Vermögenswerte.

Das Working Capital beträgt zum Jahresende 3.395,1 Mio €. Die operativen Forderungen liegen bei 3.294,4 Mio € (Vj. 3.964,0 Mio €), die Vorräte bei 2.570,5 Mio € (Vj. 2.535,9 Mio €). Die Höhe der operativen Verbindlichkeiten beläuft sich auf 2.469,8 Mio € (Vj. 2.758,9 Mio €).

Mitarbeiter
Gegenüber 2007 sank die Anzahl der Mitarbeiter des Continental-Konzerns um 12.499 auf 139.155 Beschäftigte. Bedingt durch den Volumenrückgang kam es in der Automotive Group durch Restrukturierungen und Portfoliobereinigungen zu bedeutenden Personalreduzierungen. Dabei wurde durch den Verkauf der Elektromotoren- Aktivitäten die Anzahl der Beschäftigten um 4.561 verringert. Bei ContiTech kam es zu einem erheblichen Personalabbau von 2.191 Mitarbeitern. Hintergrund dafür sind Auftragsrückgänge sowie der Verkauf der Phoenix Dichtungstechnik mit 248 Personen.

Mitarbeiter nach Regionen in %
  2008 2007
Deutschland 33 34
Europa ohne Deutschland 33 32
NAFTA-Region 16 17
Asien 13 12
Übrige Länder 5 5

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EBIT. Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Earnings Before Interest and Taxes). Wir verstehen EBIT als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, korrigiert um den Zinssaldo. Seit 2002 entspricht durch den Wegfall von planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill das EBITA dem EBIT.

Asset-Backed-Securitization-Programm. Im Rahmen dieser Programme werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pro Land zusammengefasst und jeweils als Pool an Finanzierungsgesellschaften verkauft, die sich durch Ausgabe von Commercial Papers am Kapitalmarkt refinanzieren.

Ausschüttungsquote. Die Ausschüttungsquote ergibt sich aus dem Verhältnis der Dividende für das Geschäftsjahr zum Ergebnis pro Aktie.

Continental Value Contribution (CVC). stellt den absoluten Wertbeitrag sowie Delta CVC die Veränderung des absoluten Wertbeitrags im Vergleich zum Vorjahr dar. Um den Wertbeitrag zu messen, wird vom RoCE die erforderliche Mindestverzinsung subtrahiert. Diese Mindestverzinsung wird von dem für den Continental-Konzern errechneten durchschnittlichen, gewichteten Kapitalkostensatz (WACC) abgeleitet. Zur Berechnung des CVC wird der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkotensatz vom RoCE subtrahiert und mit den operativen Aktiva zum Stichtag multipliziert. Anhand der Veränderung des absoluten Wertbeitrags, gemessen durch Delta CVC, verfolgen wir, inwieweit Managementeinheiten Wert schaffend wachsen oder Ressourcen effizienter einzusetzen sind.

Defined Benefit Obligation (DBO). Barwert aller verfallbaren und unverfallbaren erdienten Ansprüche auf der Basis des geschätzten Gehaltsniveaus zum Zeitpunkt der Pensionierung. Das einzige versicherungsmathematische Verfahren, nach dem die DBO ermittelt werden darf, ist das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Die DBO entspricht der PBO (Projected Benefit Obligation).

Derivative Finanzinstrumente. Hierbei handelt es sich um Geschäfte, mit denen Zins- und/oder Währungsrisiken gesteuert werden.

EBITA. EBIT vor planmäßigen Abschreibungen auf den Goodwill.

Finanzierungsleasing. Beim Finanzierungsleasing überträgt der Leasinggeber das Investitionsrisiko auf den Leasingnehmer. Der Leasinggeber trägt somit nur das Kreditrisiko und eventuell vereinbarte Dienstleistungen. Der Leasingnehmer ist wirtschaftlicher Eigentümer des Vermögensgegenstandes. Kennzeichen solcher Verträge ist eine feste Grundmietzeit, innerhalb derer eine Kündigung durch den Leasingnehmer ausgeschlossen ist.

Gearing Ratio. Die Nettofinanzschulden dividiert durch das Eigenkapital ergeben die Gearing Ratio.

Hedgegeschäft. Absicherung einer Transaktion gegen Risiken wie beispielsweise Wechselkursschwankungen oder Veränderungen in den Rohstoffpreisen durch Abschluss eines gegenläufigen Sicherungsgeschäftes, gewöhnlich in der Form eines Termingeschäftes.

IAS. International Accounting Standards. Die früheren, zum Teil noch gültigen Bilanzrichtlinien, herausgegeben vom IASB.

IFRIC. International Financial Reporting Interpretations Committee. Ausschuss zur Bestimmung von Anwendungssachverhalten im Rahmen bestehender IFRS bzw. IAS.

IFRS. International Financial Reporting Standards. Die herausgegebenen Bilanzrichtlinien des IASB.

Netto-Finanzschulden. Die Netto-Finanzschulden ergeben sich aus dem Saldo der zinspflichtigen bilanzierten Verbindlichkeiten und der vorhandenen liquiden Mittel sowie den Marktwerten der derivativen Finanzinstrumente.

Operative Aktiva. Als operative Aktiva gelten die Aktiva der Bilanz, ohne Berücksichtigung der flüssigen Mittel sowie der kurz- und langfristigen Derivate, aktiven latenten Steuern und Ertragsteuerforderungen und anderen finanziellen Vermögenswerten, zuzüglich der diskontierten Wechsel aus Lieferungen und Leistungen, abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Operating Leasing. Eine Form des Leasing, die der Miete weitgehend ähnlich ist. Die bilanzielle Zurechnung und Aktivierung des Leasingobjekts erfolgt beim Leasinggeber.

Rating. Standardisierte Kennziffer auf den internationalen Finanzmärkten zur Beurteilung und Einstufung der Bonität eines Schuldners. Die Einstufung resultiert aus der wirtschaftlichen Analyse des Schuldners durch spezialisierte Ratingunternehmen.

ROCE. Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return On Capital Employed). Wir definieren ROCE als das Verhältnis von EBIT zu durchschnittlichen operativen Aktiva des Geschäftsjahres.

SIC. Standing Interpretation Committee (Vorgänger des International Financial Reporting Interpretations Committee, IFRIC).

US GAAP. United States Generally Accepted Accounting Principles (US-amerikanische Rechnungslegung). Diese Regelungen werden in verbindliche und richtungsvorgebende Regelungen zur Rechnungslegung eingeteilt.

Währungsswap (Currency Swap). Tausch von Kapitalbeträgen in unterschiedlichen Währungen. Wird oft bei der Emission von Anleihen eingesetzt, bei denen die Emissionswährung nicht der Landeswährung des Emittenten entspricht.

FAS. Statements of Financial Accounting Standards. Die herausgegebenen Bilanzrichtlinien oder Ergänzungen des FASB.

FASB. Financial Accounting Standards Board. Ausschuss zur Festlegung von Bilanzrichtlinien für US GAAP.

Zinsswap. Ein Zinsswap ist der Austausch von Zinszahlungen zwischen zwei Partnern. Dadurch können z. B. variable Zinsen in feste getauscht werden oder umgekehrt.

EBITDA. Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (earnings before interest, taxes, depreciation and amortization). EBIT vor Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände, d. h. sowohl auf Anlagen und Maschinen als auch auf Firmenwerte übernommener Unternehmen.

IASB. International Accounting Standards Board. Ausschuss zur Festlegung von internationalen Bilanzrichtlinien.

PPA. Purchase Price Allocation (Kaufpreisallokation). Aufteilung des Kaufpreises im Rahmen eines Unternehmenserwerbs auf die identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden. Nachträgliche Eröffnungsbilanzanpassungen – resultierend aus Unterschieden zwischen vorläufigen und finalen Zeitwerten zum Erstkonsolidierungszeitpunkt – werden als „PPA Anpassung“ berücksichtigt.

Weighted Average Cost of Capital (WACC). Der durchschnittliche, gewichtete Kapitalkostensatz, bestehend aus der anteiligen Verzinsung des Fremd- sowie Eigenkapitals.

Zinscap. Ein Zinscap regelt eine Zinsobergrenze für variable Zinsen im Zusammenhang mit einem nominalen Verschuldungsbetrag. Insofern die variablen Zinssätze diese Obergrenze übersteigen, erhält der Inhaber des Zinscap einen Ertrag in Höhe des Differenzbetrags zur Obergrenze als Kompensation. Als Gegenleistung wird eine Prämie für diesen Zinscap bezahlt.